Stand: 13.07.2022 22:30 Uhr

Corona-Blog: Lufthansa streicht weitere 2.000 Flüge

In diesem Blog hat NDR.de Sie auch am Mittwoch, 13. Juli 2022, über die Folgen von Corona für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Die Meldungen des Tages können Sie hier nachlesen. Am Donnerstagmorgen starten wir einen neuen Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Lufthansa streicht weitere 2.000 Flüge
  • Baerbock nach Corona-Erkrankung weiter körperlich eingeschränkt
  • Ferien verschärfen Personalmangel in Kliniken in SH
  • Aktuelle Neuinfektionen im Norden: 5.277 in Schleswig-Holstein, 1.425 in Hamburg, 6.183 in Niedersachsen, 1.892 in Mecklenburg-Vorpommern und 1.147 im Bundesland Bremen
  • Bundesweit 127.611 neue Fälle - Inzidenz steigt auf 691,8

Tabellen, Grafiken und Karten zu Inzidenz, Impfquote und weiteren Daten


22:30 Uhr

NDR.de wünscht eine angenehme Nacht!

Hiermit schließen wir den Mittwoch-Blog und bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh melden wir uns mit einem neuen Corona-Blog zurück.


21:05 Uhr

Letzter Schultag in Niedersachsen: "Wir sind zusammengewachsen"

Niedersachsens Schüler gehen in die Ferien - nach einem abermals schwierigen Schuljahr unter Corona-Bedingungen. "Unsere Klasse ist zusammengewachsen", resümiert ein Schüler der Möser-Realschule in Osnabrück, in der durchgängig Präsenzunterricht angesagt war. Vor Ort gelernt werden soll auf jeden Fall auch nach den Ferien - trotz Corona-Sommerwelle. Das Kultusministerium will auf jeden Fall einen Lockdown verhindern. Der Landesschülerrat fordert mehr Lehrer und eine bessere Digitalisierung - im Hinblick auf einen eventuellen Lockdown.

VIDEO: Letzter Tag vor den Ferien: Wie war das Schuljahr? (5 Min)


19:40 Uhr

1.147 neue Corona-Fälle im Bundesland Bremen

Im Bundesland Bremen ist die Zahl der offiziell gemeldeten Coronavirus-Erkrankungen binnen 24 Stunden um 1.147 gestiegen. Davon entfallen 918 auf die Stadt Bremen und 229 auf Bremerhaven. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt Bremen jetzt bei 811,1 und in Bremerhaven bei 772,3. Es wurde ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt.


18:29 Uhr

Wirtschaftsminister Habeck mit Coronavirus infiziert

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist heute positiv auf Covid-19 getestet worden. Das teilte eine Sprecherin des Ministers in Berlin mit. Sowohl ein Schnelltest als auch ein PCR-Test seien positiv ausgefallen. Habeck habe Erkältungssymptome, berichtete die Sprecherin. Er habe sich gemäß den rechtlichen Vorgaben in Isolation begeben. Alle Präsenztermine würden abgesagt. Die Dienstgeschäfte nehme Habeck von zu Hause aus wahr. Der Minister war bereits am Mittag bei einem Termin mit Bauministerin Klara Geywitz (SPD) von Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Graichen vertreten worden.


18:11 Uhr

Schleswig-Holstein meldet Corona-Zahlen nur noch wochentags

Schon seit längerer Zeit liefern die Gesundheitsämter an Wochenenden und Feiertagen kaum frische Zahlen. Nun zieht Schleswig-Holstein nach und gibt nur noch unter der Woche eine Übersicht heraus. Bereits an diesem Sonnabend und Sonntag gibt es also keine neuen Werte. Die Landesmeldestelle ist am Institut für Infektionsmedizin der Christian-Albrechts-Universität in Kiel beheimatet. Geleitet wird das Institut vom Virologen Helmut Fickenscher. Dort wurden bislang täglich die Fallzahlen aus dem Land zusammengetragen, Parameter wie Sieben-Tage-Inzidenz sowie Hospitalisierungsrate berechnet und grafisch aufbereitet veröffentlicht.


16:43 Uhr

1.892 Neuinfektionen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Mecklenburg-Vorpommern seit Dienstag um 1.892 Fälle gestiegen. Das sind 134 Fälle mehr als vor einer Woche. 23 Covid-19-Patienten werden landesweit auf Intensivstationen behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 5,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen lag am Montag landesweit bei 585,0 (+8,3). Den höchsten Wert hatte die Stadt Rostock mit 685,9, den niedrigsten Vorpommern-Greifswald mit 539,5.


16:25 Uhr

Lufthansa streicht weitere 2.000 Flüge bis Ende August

Die Lufthansa streicht wegen Personalmangels weitere 2.000 Flüge bis Ende August. Annulliert würden Flüge von den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München, sagte ein Unternehmenssprecher heute. Zielrichtung sei weiterhin, mit der Streichung einzelner Flüge "das System zu entlasten". Es gebe "erste Indikationen", dass dies funktioniert.  Klassische Ferienziele versuche die Lufthansa bei den Streichungen auszunehmen, sagte der Sprecher weiter. Gebe es bei einem Ziel mehrere Verbindungen am Tag, ließen sich die Folgen für die Fluggäste "lindern". Bei innerdeutschen Flügen seien Umbuchungen auf Fernzüge der Deutschen Bahn möglich. Die Lufthansa hat bereits mehr als 3.000 Flüge im Sommer gestrichen. Hauptgrund der Personalnot sind laut Airline die vielen Corona-Erkrankungen. Personalmangel macht aktuell vielen Fluggesellschaften und Flughäfen zu schaffen. Die Airlines streichen Verbindungen, an vielen Flughäfen kommt es zu langen Warteschlangen. 


15:15 Uhr

Maske tragen: Macht das noch Sinn?

Masken schützen, wie alle Schutzmethoden, zwar nicht zu Hundert Prozent vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Aber zum einen ist Maske tragen sinnvoll, um sich selbst zu schützen: Denn je weniger Viren man abbekommt, desto weniger krank wird man. Zum anderen ist die Maske eine von mehreren Methoden, um das Virus einzudämmen und die Verbreitung zu behindern. Das schützt dann vor großen Personalausfällen in der kritischen Infrastruktur und Überlastung des Gesundheitssystems.

Eine FFP2-Maske in der Hand einer Person. © picture alliance/dpa Foto: picture alliance/dpa | Marijan Murat
AUDIO: Warum noch Maske tragen? (7 Min)

12:06 Uhr

Barmer: Deutlich weniger Krebsdiagnosen in Niedersachsen und Bremen

Im ersten Jahr der Pandemie haben Krebsdiagnosen in Niedersachsen laut Barmer-Krankenkasse um 30 Prozent unter der durchschnittlichen Inzidenz der Jahre 2017 bis 2019 gelegen. In Bremen seien durchschnittlich 23 Prozent weniger Krebsdiagnosen gestellt worden, sagte Barmer-Landesgeschäftsführerin Heike Sander. "Dass weniger Krebsdiagnosen gestellt wurden, muss nicht heißen, dass es tatsächlich weniger Krebserkrankungen gibt", betonte Sander. Der Rückgang könne darauf zurückzuführen sein, dass die Menschen Arztbesuche in der frühen Phase der Pandemie vermieden hätten. Im Februar hatte die Deutsche Krebshilfe erst vor einer erhöhten Sterblichkeit von Krebskranken als Spätfolge der Corona-Pandemie gewarnt.


10:25 Uhr

Baerbock nach Corona-Erkrankung weiter körperlich eingeschränkt

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) merkt immer noch körperliche Auswirkungen ihrer Corona-Erkrankung. Die Infektion liegt etwas mehr als einen Monat zurück. "Mehr als zwei Etagen schaffe ich auch jetzt kaum zu Fuß", sagte Baerbock dem "Stern". Sie habe zwei Wochen "flach gelegen". Die 41-Jährige appellierte an jeden: "Maske tragen, wo es nötig ist, und testen, testen, testen." Der Außenministerin steht nun ein Urlaub mit der Familie bevor.


10:16 Uhr

Unfallversicherung erkennt 225.000 Infektionen als Berufskrankheit an

Seit Beginn der Pandemie 2020 hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mehr als 225.000 Versicherungsfälle im Zusammenhang mit Corona verzeichnet. "In 195.739 Fällen wurde COVID-19 als Berufskrankheit anerkannt. Hinzu kommen 20.452 Erkrankungen an COVID-19, bei denen die Infektion als Arbeitsunfall anerkannt wurde und 12.496 Fälle in der Schülerunfallversicherung", heißt es in einer Pressemitteilung der DGUV. Beschäftigte im Gesundheitswesen und der Wohlfahrtspflege können eine Corona-Infektion als Verdacht auf eine Berufskrankheit anzeigen. In anderen Branchen können Angestellte die Krankheit als Arbeitsunfall anzeigen, wenn deutliche Hinweise vorliegen, dass die Infektion im Beruf erfolgte. Allein im ersten Halbjahr 2022 gingen 175.430 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit bei Berufsgenossenschaften und Unfallkassen ein. Das waren mehr als im Jahr 2021 insgesamt.


07:50 Uhr

Corona und Ferien: Personalmangel in Schleswig-Holsteins Kliniken

In den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern führen Corona-Infektionen im Zusammenspiel mit der Urlaubszeit zu einer Verschärfung der Personalsituation. Von rund 40.000 Beschäftigten fehlen nach Angaben des Geschäftsführers der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein, Patrick Reimund, aktuell etwa 1.000 wegen Corona. Hinzu kämen weitere Ausfälle durch andere Krankheiten. "Natürlich haben die Mitarbeitenden in den Krankenhäusern das starke und nachvollziehbare Bedürfnis, jetzt auch Urlaub zu machen", sagte Reimund. In nahezu allen Krankenhäusern sei die Versorgung von Patienten, soweit möglich, eingeschränkt worden. Das betreffe zum Beispiel bestimmte Operationen.

In Hamburgs Asklepios Kliniken müssen laut Pressesprecher Mathias Eberenz nur in wenigen Einzelfällen geplante Untersuchungen und Behandlungen kurzfristig verschoben werden. Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sind nach Angaben der Klinik etwa 350 von mehr als 14.400 Mitarbeitenden in Isolation. Eine geringere Zahl an geplanten Eingriffen müsse derzeit verschoben werden.


07:44 Uhr

Inzidenz in Niedersachsen sinkt ebenfalls

Die Inzidenz in Niedersachsen sinkt zwar, aber die Zahl der Corona-Neuinfektionen befindet sich weiter auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute 6.183 Neuinfektionen in Niedersachsen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb einer Woche, ist gesunken und liegt bei 763,6 - gestern betrug der Inzidenz-Wert noch 919,6. Das RKI registrierte sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt landesweit bei 9.790.


06:09 Uhr

Inzidenz in Hamburg rückläufig - 1.425 neue Fälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg liegt heute bei 559,7. Gestern hatte der Wert pro 100.000 Einwohner nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) 657,8 betragen, vor einer Woche 634,2. Das RKI registrierte seit gestern 1.425 neue Infektionen, aber keine weiteren Corona-bedingten Todesfälle.


05:50 Uhr

Inzidenz in Schleswig-Holstein sinkt weiter - fünf Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen in Schleswig-Holstein ist weiter zurückgegangen - auf 685,4. Eine Woche zuvor hatte die Inzidenz bei 1.000,5 gelegen. 5.277 neue Corona-Fälle wurden gemeldet, eine Woche zuvor waren es 6.558. Zugleich wurden fünf weitere Corona-Todesfälle registriert.

Weitere Informationen
Eine Person hält eine Probe in einem Labor. © picture alliance Foto: Peter Steffen

Corona in SH: Inzidenz sinkt auf 685,4

Momentan werden 506 Menschen wegen einer Coronainfektion im Krankenhaus behandelt. 5.277 Infektionen wurden neu erfasst. mehr


05:45 Uhr

Bundesweiter Inzidenzwert bei 691,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) aktuell 691,8. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 702,4 gelegen (Vorwoche: 678,8; Vormonat: 331,8). Die Gesundheitsämter meldeten dem RKI binnen eines Tages 127.611 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 130.728) und 104 Todesfälle (Vorwoche: 122). Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.


05:40 Uhr

Sommerferienstart in NDS: Welche Vorsorge ist bei Reisen angebracht?

Heute beginnen in Niedersachsen die Sommerferien. Die Omikron-Variante BA.5 sorgt derzeit für viele Infektionen. Reiseexpertin Karolina Wojtal rät, Flextarife zu buchen oder eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Darin müsste allerdings eine Covid-19-Infektion als Reiserücktrittsgrund explizit aufgeführt sein.

VIDEO: Urlaub zu Corona-Zeiten: Was ist zu beachten? (5 Min)


05:35 Uhr

Newsletter-Mail: Nachrichten für den Norden

Ob Corona oder Klimawandel, ob Wahlumfrage oder Werftenkrise: Mit dem NDR Newsletter bleiben Sie auf dem Laufenden. Wir bündeln die wichtigsten Ereignisse des Tages aus Nordsicht. Politik und Zeitgeschehen gehören ebenso dazu wie das Neueste aus Sport, Kultur und Wissenschaft. Der kostenlose Newsletter wird per E-Mail von montags bis freitags immer am Nachmittag verschickt.

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Elektronisches Symbol eines Briefumschlags. © panthermedia Foto: Stuart Miles

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05:30 Uhr

Corona-Live-Ticker am Mittwoch startet

Guten Morgen aus der NDR.de Redaktion! Heute - am Mittwoch, 13. Juli 2022 - wollen wir Sie wieder über Auswirkungen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie montags bis freitags (außer an Feiertagen) alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen. Die letzten Nachrichten und Ereignisse von gestern können Sie im Blog von Dienstag nachlesen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Ein junger Mann trägt eine FFP2-Maske. © picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst Foto: Frank Rumpenhorst

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