Stand: 06.05.2021 23:54 Uhr

Coronavirus-Blog: AstraZeneca-Impfstoff wird freigegeben

Im Coronavirus-Blog hat NDR.de Sie auch am Donnerstag, 6. Mai 2021, über die Folgen der Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg informiert. Am Freitagmorgen geht es mit einem neuen Blog weiter.

Das Wichtigste in Kürze:

Tabellen und Grafiken: So läuft die Impfkampagne im Norden
Karte: Neuinfektionen in den norddeutschen Landkreisen


23:54 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht!

Das war's für heute! Die Redaktion macht jetzt auch das Licht aus. Vielen Dank für Ihr Interesse. Morgen früh sind wir wieder am Start für Sie - mit einem neuen Blog.


23:14 Uhr

Keine Ausgangssperre mehr: "Notbremse" endet morgen im Kreis Pinneberg

Nach geringerem Infektionsgeschehen hebt der Kreis Pinneberg als letzte Kommune in Schleswig-Holstein die schärferen Corona-Maßnahmen im Rahmen der Bundes-Notbremse auf. Wie das Landratsamt bereits am Mittwoch mitgeteilt hat, werden die nächtliche Ausgangssperre und die strengeren Kontaktbeschränkungen zurückgenommen. Damit werden sich ab morgen überall im Kreis Pinneberg - also auch auf Helgoland - wieder fünf Personen aus zwei Haushalten treffen können, und zwar rund um die Uhr. Auch die Außengastronomie darf wieder Gäste empfangen. Das Verbot des Ausschanks und Trinkens von Alkohol im öffentlichen Raum werde aufgehoben. Bislang geschlossene Einzelhandelsgeschäfte dürfen Kunden einlassen, wenn diese ihre Kontaktdaten angegeben haben.


22:46 Uhr

Noch Luft nach oben bei Zahl der Impfungen pro Tag

Bund und Länder haben heute die Priorisierung bei der Impfung mit AstraZeneca aufgehoben. Der umstrittene Impfstoff löst zumindest Bedenken bei einigen Menschen aus. Immerhin: Die Zweitimpfung soll nun schneller erfolgen. Es sei richtig, AstraZeneca allen zur Verfügung zu stellen, sagte Gesundheitsexperte Markus Grill bei NDR Info: "Wir könnten wesentlich mehr impfen, als wir es derzeit tun."


21:40 Uhr

Hamburg: Keine Erstimpfungen mehr mit AstraZeneca im Impfzentrum

Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat sich im Interview mit dem Hamburg Journal im NDR Fernsehen zur Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffs für alle geäußert. Demnach könnten nun alle Interessierten ab kommender Woche bei den Haus- und Fachärzten in Hamburg einen Impftermin mit AstraZeneca bekommen - sofern der Impfstoff vorhanden ist. Da sei die Priorisierung nicht mehr zu beachten. Wichtig sei, dass die Ärztinnen und Ärzte im Einzelfall klären, ob das Mittel geeignet ist.

Im Hamburger Impfzentrum wird das Mittel von AstraZeneca laut Leonhard nicht mehr verimpft - dort gebe es nur noch geringe Mengen für Zweitimpfungen. Es gebe eine Vereinbarung mit der Bundesregierung, dass dieser Impfstoff in erster Linie den Arztpraxen zur Verfügung stehen soll, so die Sozialsenatorin.

Weitere Informationen
Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) gibt ein Interview.

AstraZeneca in Hamburg für alle freigegeben

Die Sozialsenatorin sagte im Hamburg Journal des NDR Fernsehens, es handele sich um einen guten Impfstoff mit hoher Wirksamkeit. mehr


20:22 Uhr

Moderna bei Jugendlichen zu 96 Prozent wirksam

Der Corona-Impfstoff des US-Unternehmens Moderna hat laut ersten Studien-Ergebnissen bei Jugendlichen eine Wirksamkeit von 96 Prozent. Die Studien-Teilnehmer im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren hätten das Vakzin grundsätzlich gut vertragen, erklärte das Unternehmen. "Bislang wurden keine ernsthaften Sicherheitsbedenken identifiziert."

An der Studie nahmen 3.235 Jugendliche teil, von denen zwei Drittel den Impfstoff und ein Drittel ein Placebo erhielten.


19:35 Uhr

Impfstoffe und Patentschutz: "Ein wichtiges Signal in der Pandemie!"

Nachdem die USA ihren Widerstand gegen die Patentschutz-Aufweichung bei Corona-Impfstoffen aufgegeben haben, zeigt sich auch die EU gesprächsbereit. Dieses Vorgehen in der weltweiten Pandemie sei ein wichtiges Signal für mehr Gerechtigkeit, kommentiert NDR Redakteurin Oda Lambrecht.


19:04 Uhr

Nach 40 Minuten: Alle neuen Impftermine in SH vergriffen

Um 17 Uhr sind in Schleswig-Holstein 65.000 neue Corona-Impftermine für die kommenden zwei Wochen freigeschaltet worden. Der Ansturm war hoch. Bereits um 17.40 Uhr waren alle Termine ausgebucht. Das Besondere: Seit heute dürfen in dem Land auch Menschen aus der Prioritätsgruppe 3 einen Termin buchen - also zum Beispiel Menschen über 60, mit medizinischen Problemen und aus vielen Berufsgruppen, die als besonders relevant oder gefährdet gelten.


18:12 Uhr

Bund und Länder heben Priorisierung bei AstraZeneca-Impfung auf

Corona-Impfungen sind mit dem Präparat von AstraZeneca künftig für alle möglich, wenn sich Impfwillige mit ihrem Arzt dafür entscheiden. Die Priorisierung mit einer festen Vorrangliste wird für diesen Impfstoff voll aufgehoben, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mitteilte. "Das heißt, dass beim Impfen in den Arztpraxen die Ärzte entscheiden, wer jetzt wann mit dem Impfen dran ist." Auch solle die Zweit-Impfung nicht mehr zwingend erst nach zwölf Wochen erfolgen, sagte der Minister. Es liege dann im Ermessen des Arztes, wann der vollständige Impfschutz eintrete.

Zudem stellen sich die Gesundheitsminister von Bund und Länder laut Spahn darauf ein, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer im Juni in der Europäischen Union ab zwölf Jahren zugelassen wird. Sofern dies der Fall sei, soll bis Ende August allen Zwölf- bis 18-Jährigen ein Impfangebot gemacht werden.


17:38 Uhr

Mecklenburg-Vorpommern: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt unter 100

In Mecklenburg-Vorpommern haben die Behörden seit gestern 231 neue Corona-Infektionen registriert. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun mit 97,2 unter 100. Bleibt die Landes-Inzidenz fünf Werktage unter dieser Marke, gelten die entsprechenden Regeln der "Bundes-Notbremse" nicht mehr.

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7-Tage-Inzidenzkarte für Mecklenburg-Vorpommern vom 22. Juni 2021

Corona in MV: 14 Neuinfektionen, ein weiterer Todesfall

Der Landesinzidenzwert liegt weiter bei 2,1. In allen kreisfreien Städten und Landkreisen liegt die Inzidenz unter zehn. mehr


17:26 Uhr

Stiko hält an Impf-Reihenfolge fest

Die Ständige Impfkommission (Stiko) befürwortet zunächst weiter eine bevorzugte Impfung besonders gefährdeter Gruppen gegen Covid-19. "Nach Ansicht der Stiko sollte an der Priorisierung zunächst festgehalten werden", teilte das Gremium mit. Es gebe bei anhaltend hoher Impfbereitschaft einen "noch beträchtlichen Anteil an impfbereiten Personen mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf, die noch keine Möglichkeit zur Impfung hatten".

So seien rund 45 Prozent der 70- bis 79-Jährigen und fast 70 Prozent der 60 bis 69-Jährigen bisher nicht geimpft (Stand: 28. April). Es handelt sich allein in diesen beiden Gruppen nach Stiko-Angaben um 10,8 Millionen Menschen.


17:16 Uhr

Kinderärzte: Geschlossene Schulen schaden vielen Kindern

Kinderärzte des Sozialpädiatrischen Zentrums Schwerin haben sich in einem Offenen Brief an die Landesregierung und den Landtag gewandt. Wegen der Pandemie-bedingten Schul- und Kita-Schließung leiden immer mehr ihrer jungen Patienten unter massiven gesundheitlichen Problemen.

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Ein Junge wird von einer Kinderärztin untersucht. © picture alliance/BSIP

Kinderärzte in MV fordern Öffnung von Schulen und Kitas

Wegen der pandemiebedingten Schul- und Kitaschließung leiden immer mehr ihrer jungen Patienten unter massiven gesundheitlichen Problemen. mehr


16:48 Uhr

Niedersachsen: Einzelhändler lehnen Testpflicht für Kunden ab

Viele Einzelhändler in Niedersachsen kritisieren die Öffnungspläne des Landes. Nach Vorstellung der Landesregierung soll in Landkreisen und Großstädten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 der komplette Einzelhandel öffnen dürfen, und zwar ohne Terminvereinbarung vorab - allerdings nur für negativ Getestete und Geimpfte. Bei einer Umfrage der IHK Niedersachsen und des Handelsverbandes Niedersachsen-Bremen sprachen sich 78 Prozent der Einzelhändler für eine Beibehaltung von "Click and Meet" aus - ohne Vorlage eines Test-Ergebnisses. Die große Mehrheit der Unternehmerinnen und Unternehmer befürchte, dass Kunden abgeschreckt werden, heißt es von der IHK Niedersachsen. Die Erfahrungen mit Tests hätten andernorts gezeigt, dass Kunden-Frequenzen und Umsätze einbrechen.


16:10 Uhr

MV: Labore weisen häufiger brasilianische Variante nach

Im Landkreis Nordwestmecklenburg tritt offenbar vermehrt die brasilianische Corona-Mutante P1 auf. Seit Dienstag wurden 19 Fälle registriert, insgesamt sind es in den vergangenen zwei Wochen 74 Fälle gewesen. Ein Kreissprecher sagte, es handle sich dabei nicht um ein lokal begrenztes Geschehen, die Mutation komme vielmehr über das Kreisgebiet verteilt vor.

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht davon aus, dass die verfügbaren Impfstoffe grundsätzlich auch gegen die neuen Mutationen wirksam sind.

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Ein Abstrichstäbchen wird in einer Corona-Test- Einrichtung gehalten. © picture alliance/dpa Foto: Britta Pedersen

Brasilianische Corona-Mutation verbreitet sich in MV

Impfstoffe wirken gegen die Virusvariante nur eingeschränkt. Krankheitsverläufe werden allerdings abgeschwächt. mehr


15:25 Uhr

Tagesrekord: Knapp 20.000 Hamburger gegen Corona geimpft

Knapp. 20 000 Menschen sind am Mittwoch in Hamburg gegen das Coronavirus geimpft worden. Die Rekordzahl erklären die Kassenärztliche Vereinigung und die Gesundheitsbehörde mit der gestiegenen Bedeutung der Arztpraxen. Die niedergelassenen Mediziner hätten am Mittwoch knapp 12.000 Hamburger geimpft, teilte die Ärztevereinigung heute mit. Im Impfzentrum, von mobilen Teams und in Krankenhäusern wurden weitere 7.922 Spritzen verabreicht.

Gut 120.000 Menschen hätten in den vergangenen vier Wochen eine Corona-Impfung in den rund 1.000 Hamburger Praxen bekommen, erklärte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann. "Dass es nicht noch mehr geworden sind, liegt allein am fehlenden Impfstoff.."


14:47 Uhr

Buyx sieht Notfallzulassung für Kinder-Corona-Impfung kritisch

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, sieht eine Notzulassung von Corona-Impfstoffen für Kinder kritisch und wirbt für umfassende Sicherheitsprüfungen. "Der Impfstoff muss bei Kindern besonders sorgfältig geprüft werden. Da muss sich einfach zeigen, ob er so wirksam und so sicher ist, wie man das jetzt erwartet", sagte Buyx heute dem Südwestrundfunk. Sie zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass es schon bald zu einer regulären Zulassung des Impfstoffs für Kinder und Jugendliche kommen könne.

Entschieden wandte sie sich dagegen, Kinder und Familien zu einer Corona-Impfung zu drängen. Eltern müssten gemeinsam mit ihren Kindern frei und individuell entscheiden können.


14:33 Uhr

Hamburger Untersuchungsgefängnis: Keine Corona-Fälle mehr

Gut drei Wochen nach einem Corona-Ausbruch im Hamburger Untersuchungsgefängnis am Holstenglacis gibt es in der Haftanstalt keine positiven Fälle mehr. Aktuell sei niemand mehr an der Virusinfektion erkrankt, weder Bedienstete noch Gefangene befänden sich in Quarantäne, teilte eine Sprecherin der Justizbehörde mit. Ende April hatten noch 50 Insassen und 16 Mitarbeiter des Gefängnisses unter Quarantäne gestanden, wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft hervorgeht. Demnach waren im gesamten Monat April elf Gefangene und 20 Mitarbeiter positiv getestet worden.

Für die Untersuchungsgefangenen bedeutete das Einschluss in der Zelle, kein Besuch, auch nicht von Anwälten, sowie keine Teilnahme an Veranstaltungen und Freistunden. Zudem wurden 30 Prozesstermine abgesagt, an denen sie eigentlich hatten teilnehmen sollen.


14:20 Uhr

"TÜV-Mentalität" bremst Impftempo in Deutschland

Die Bundesländer lagern etwa vier Millionen Impfdosen - für die Zweitimpfung. Besonders viel zurückgehalten wird vom Moderna-Vakzin, aber auch bei AstraZeneca und bei Biontech haben einige Länder hohe Lagerbestände. Sie wollen damit Impftermine in der Zukunft absichern. Experten kritisieren gegenüber der ARD-Sendung "Kontraste" die deutsche "TÜV-Mentalität": Nur durch schnelle Erst-Impfungen können Intensivstationen entlastet und die Verbreitung von Mutationen gestoppt werden.


14:08 Uhr

Niedersachsen: Viele Firmen begrüßen geplante Impfungen durch Betriebsärzte

Spätestens ab der zweiten Juni-Woche soll es mit den Impfungen durch die Betriebsärzte losgehen. Die Bereitschaft größerer Unternehmen im Nordosten Niedersachsens dazu ist groß. Das ergaben Anfragen des NDR. Die Unternehmen gaben an, ihre Mitarbeitenden schnellstmöglich schützen zu wollen. Außerdem sehen sie eigenen Angaben zufolge auch praktische Vorteile, etwa für den Arbeitsalltag. Die Beschäftigten könnten nach einer Impfung beispielsweise am Fließband wieder dichter zusammenstehen.


13:59 Uhr

MV: Gute Chancen für baldige Wiedereröffnung der Kitas

Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen in Mecklenburg-Vorpommern rückt die Wiedereröffnung der Kitas und Horte in greifbare Nähe. "Wenn die Infektionszahlen im Land stabil unter 100 sinken, können die Einrichtungen eine Woche später wieder geöffnet werden", sagte Sozialministerin Stefanie Dese (SPD). Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in dem Land seit Tagen rückläufig und erreichte am Mittwoch 102,1. Die Kitas sind seit dem 19. April geschlossen. Drese zufolge sind die Voraussetzungen für die Kitas gut. Momentan gebe es nur noch in 28 Einrichtungen ein Infektionsgeschehen. "Und dies sind fast durchgängig Einzelfälle ohne Folge-Infektionen." Infektionen innerhalb der Kitas gebe es kaum.


13:53 Uhr

Niedersachsen will Schüler zügig gegen Corona impfen

Niedersachsen ist bestrebt, Schülerinnen und Schüler zügig gegen das Coronavirus zu impfen. "Ich bin schon daran interessiert, die 12- bis 18-Jährigen schnell in die Impfkampagne hereinzuziehen", sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) heute in Hannover. Insgesamt handele es sich um etwa 450.000 junge Menschen. Der Hersteller Biontech/Pfizer hat in den USA und Europa die Zulassung seines Impfstoffes für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren bereits beantragt.


13:42 Uhr

Hilfe für Indien: Zweite Bundeswehr-Maschine in Wunstorf gestartet

Ein zweiter Bundeswehr-Airbus mit Teilen einer Anlage zur Produktion von Sauerstoff ist am Donnerstag nach Indien gestartet. Die Maschine vom Typ A400 startete nach Angaben der Luftwaffe am Vormittag vom niedersächsischen Wunstorf aus nach Neu Delhi, wo sie nach rund neunstündiger Reisezeit mit Zwischenstopp in Abu Dhabi landen solle. Eine erste A400-Maschine mit Teilen der Anlage war am Mittwochabend in Indien gelandet. Die Lieferungen sind Teil eines deutschen Hilfspakets für das massiv unter der Corona-Pandemie leidende Indien.

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Gasflaschen stehen in einem Lagerraum. © Bundeswehr Foto: Patrick Grüterich

Corona-Hilfe: Bundeswehr bringt Sauerstoffanlage nach Indien

Am Donnerstag ist auch die zweite Maschine vom Fliegerhorst Wunstorf in das stark von Corona getroffene Land gestartet. mehr


13:25 Uhr

Bundestag beschließt Erleichterungen für Corona-Geimpfte

Der Bundestag hat sich für Erleichterungen für Geimpfte und Covid-19-Genesene bei den Pandemie-Beschränkungen ausgesprochen. Das Parlament stimmte in Berlin für eine Verordnung, die Ausnahmen unter anderem bei den Kontakt-Beschränkungen und Quarantäne-Regeln vorsieht. Für die entsprechende Rechtsverordnung der Bundesregierung stimmten die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sowie Grüne und Linke. Die FDP enthielt sich, die AfD votierte dagegen. Um in Kraft zu treten, bedarf die Verordnung noch der Zustimmung des Bundesrats. Die Länderkammer kommt am Freitag zusammen.

Die Verordnung stellt Geimpfte sowie Covid-19-Genesene, deren Infektion maximal ein halbes Jahr zurückliegt, mit negativ Getesteten gleich, wenn ein Test Zugangsvoraussetzung ist, also beispielsweise beim Friseur. Die Regelung sieht außerdem vor, dass sich Immunisierte in unbegrenzter Personenanzahl treffen können. Für sie gelten zudem Ausgangsbeschränkungen wie die nächtliche Ausgangssperre nicht mehr. Wenn sie Kontakt zu Corona-Infizierten hatten, müssen Geimpfte und Genesene auch nicht mehr in Quarantäne. Allgemeine Hygiene-Regeln wie Maskenpflicht und das Abstandhalten gelten aber auch für sie weiter.

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte die Verordnung in der Bundestagsdebatte damit begründet, dass zuvor eingeschränkte Grundrechte zurückgegeben werden müssten. Dies sei ein "wichtiger Schritt und rechtsstaatliches Gebot". Sie ermahnte zugleich die Bürgerinnen und Bürger, "verantwortungsbewusst" dafür zu arbeiten, dass alle Menschen bald wieder zur Normalität zurückkehren könnten. 


13:00 Uhr

MV: Gastgewerbe unter Druck - Regierung dämpft Erwartungen

Die Urlaubsbranche und das Gastgewerbe in Mecklenburg-Vorpommern geraten nach der Entscheidung Schleswig-Holsteins zur weitgehenden Öffnung von Tourismus und Gastronomie noch vor Pfingsten unter Druck. Wenn die Menschen nicht nach Mecklenburg-Vorpommern kommen dürften, würden sie sich andere Ziele suchen, sagte der Präsident des Dehoga-Landesverbands, Lars Schwarz. "Wir müssen zwar anerkennen, dass Schleswig-Holstein deutlich niedrigere Inzidenzen hat", sagte Schwarz. Da aber in MV in Kürze mit einer Inzidenz von unter 100 zu rechnen sei, liege nun der Ball bei der Landesregierung.

Die Landesregierung dämpfte allerdings die Erwartungen. "Wir werden vor dem 22. Mai eine Antwort geben", kündigte Tourismusminister Harry Glawe an. Er brachte acht Modellregionen ins Spiel, an der Küste und im Binnenland. Möglich ist dort beispielsweise eine Kombination aus Kultur- und Gastronomie-Öffnungen oder Lockerungen für Hotels und Einzelhandel. Voraussetzung sei, so Glawe, dass die Inzidenzzahlen sinken, es bringe nichts, erst zu öffnen und dann wieder ganz schnell zu schließen. 

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Strandkörbe am Strand bei Sonnenaufgang. © NDR Foto: Klaus Haase aus dem Ostseebad Prerow

Corona MV: Glawe dämpft Hoffnung auf Hotel-Öffnung zu Pfingsten

Der Druck aus der Branche wird nach Monaten im Lockdown immer größer. Die Landesregierung hat die Erwartungen jedoch gedämpft. mehr


12:47 Uhr

Dehoga: Betriebe froh über Öffnungsmöglichkeiten in SH

Die Hotel- und Gastronomiebetriebe in Schleswig-Holstein sind nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) sehr froh, ab 17. Mai wieder öffnen zu dürfen. "Denn die bisherige Öffnung nur für die Außengastronomie hat ja angesichts des Wetters nicht zu dem Erfolg geführt, den sich die Betriebe gewünscht haben", sagte der Geschäftsführer des Dehoga in Schleswig-Holstein, Stefan Scholtis. Dass Corona-Tests wie in den Modellregionen verlangt werden, sei aus Sicht der Politik logisch und konsequent. "Wir wünschen den Betrieben, dass der Schritt nicht mehr zurückgeht, sondern, dass es jetzt nur noch aufwärts geht", sagte Scholtis.


12:37 Uhr

Tourismuszentrum Plau will Corona-Modellregion werden

Der Luftkurort Plau am See will als Corona-Modellregion wieder Gastronomie, Beherbergung, Handel und viel öffentliches Lebens ermöglichen. Wie das Tourismuszentrum heute mitteilte, habe man eine Bewerbung dazu an den Kreis und die Landesregierung geschickt. Die Stadt am Westufer des Plauer Sees habe seit dem 21. April im Amtsbereich eine Inzidenzzahl unter 50 amtlich registrierten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. So könne man hier mit strengen Schutzmaßnahmen und Testkonzept die Umsetzbarkeit kontrollierter Öffnungen gut erproben. Dazu müsse das Land die entsprechenden rechtlichen Grundlagen zeitnah und nicht erst mit Ablauf der gültigen Corona-Landesverordnung am 22. Mai schaffen.


12:25 Uhr

Hamburg: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 89,5

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist weiter gesunken. Die Gesundheitsbehörde gab den Wert am Donnerstag mit 89,5 an (Vortag 95,8). Damit liegt die Inzidenz den zweiten Tag in Folge unter der wichtigen Marke von 100. Vor einer Woche hatte die Behörde den Wert noch mit 109,3 angegeben. Auf anderer Berechnungsgrundlage ermittelt das Robert Koch-Institut (RKI) für Hamburg bereits seit neun Tagen einen Wert von unter 100. Heute nannte das RKI eine Inzidenz von 78,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das ist weiterhin der bundesweit zweitniedrigste Wert nach Schleswig-Holstein (54,7).


12:03 Uhr

Niedersachsen: Impftermine für Prioritätsgruppe 3 und Modellversuche bei Betriebsärzten

In Niedersachsen können sich vom kommenden Montag an sämtliche Menschen der Prioritätsgruppe 3 nach und nach für eine Corona-Schutzimpfung anmelden. Vom 10. Mai an können sich zunächst Impfberechtigte über 60 Jahre mit Vorerkrankungen und besonderen Gefährdungen für eine Impfung anmelden, wie Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) heute ankündigte. Am 17. Mai folgen dann Beschäftigte in exponierten Berufen wie etwa dem Lebensmittelhandel und vom 31. Mai dann Beschäftigte der kritischen Infrastruktur, dazu zählen etwa die Ernährungswirtschaft, das Apothekenwesen und die Pharmawirtschaft sowie der Transportbereich.

Unterdessen sollen in fünf Unternehmen vom kommenden Montag an Modellversuche starten. Dies sind Volkswagen mit einem eigenen Impfzentrum, die Salzgitter AG, Rossmann, Rewe in Hannover sowie Satorius in Kooperation mit dem Impfzentrum Göttingen.

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Ein Impfstoff gegen Covid19 wird steril in eine Spritze aufgezogen. © imago images/Laci Perenyi Foto: imago images/Laci Perenyi

Niedersachsen vergibt Impftermine für Prioritätsgruppe 3

Menschen aus der dritten Priorisierungsgruppe sollen gestaffelt in drei Stufen dran kommen. Los geht es am Montag. mehr


11:36 Uhr

Niedersachsen: Lehrerverbände sehen Kinder-Aufholprogramm skeptisch

Lehrerverbände in Niedersachsen haben Kritik am Corona-Aufholprogramm für Schüler geübt. Der Bund will unter anderem Geld für Nachhilfe-Stunden bereitstellen, um Lernrückstände aufzuholen. Das Geld dürfe nicht in private Nachhilfe-Institute fließen, sagte Laura Pooth von der Lehrergewerkschaft GEW. Es sei in den Schulen besser aufgehoben und sollte zum Beispiel für mehr Personal eingesetzt werden. Außerdem dürfe es nicht darum gehen, nach der Corona-Krise lediglich Wissen in die Kinder einzutrichtern, so Pooth. Der Unterrichtsstoff sei zweitrangig, Kinder müssten nun vor allem aufgebaut und aufgefangen werden.

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Zwei Mädchen sitzen an einem Tisch in einem Klassenzimmer und gucken auf ein Blatt Papier. © NDR Foto: Rebekka Merholz

Lehrerverbände sehen Corona-Aufholprogramm skeptisch

Die Vertreter lehnen private Nachhilfe ab. Das Geld müsse stattdessen für mehr Personal an den Schulen eingesetzt werden. mehr


11:01 Uhr

31 Prozent Erstgeimpfte im Norden - Rekord bei Zweitimpfungen an einem Tag

In Deutschland haben 30,6 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten - in den norddeutschen Bundesländern sind es sogar schon 31,0 Prozent. Das geht aus dem Impfquoten-Monitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) von heute hervor. Den vollen Impfschutz erhielten bislang 8,6 Prozent der deutschen Bevölkerung, im Norden 8,2 Prozent. Mit 204.576 Impfungen wurde am Mittwoch ein Tagesrekord bei den Zweitimpfungen aufgestellt.

Die höchste Quote an Erst-Geimpften hat das Saarland mit 34,3 Prozent, dahinter folgt Mecklenburg-Vorpommern mit 32,7 Prozent. Auch Niedersachsen (31,5), Bremen (31,4) und Hamburg (30,6) liegen über der 30-Prozent-Marke bei den Erstimpfungen. Schleswig-Holstein liegt bei 28,9 Prozent.


10:33 Uhr

UKE-Virologin Addo: Nach der dritten Welle aus Schlimmstem raus

Die Hamburger Virologin Marylyn Addo hat einen optimistischen Blick auf den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie. "Sobald wir die dritte Welle hinter uns haben, sollten wir mit einer Kombination aus gutem Impfschutz und regelmäßigem Testen raus sein aus dem Schlimmsten - wenn es nicht noch irgendwelche schlimmen Überraschungen gibt", sagte Addo der "Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung". Addo ist Leiterin der Infektiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Generell seien solche Vorhersagen zwar schwierig, aber sie sei zuversichtlich. "Wir verfügen jetzt über alle die Bausteine, die wir brauchen."


10:25 Uhr

Eilanträge gegen Ausgangssperre abgelehnt - Lauterbach erfreut

Das Bundesverfassungsgericht hat es am Mittwoch abgelehnt, die Ausgangssperre zu stoppen. Damit blieben mehrere Eilanträge erfolglos. SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zeigte sich erfreut. Offensichtlich, so sagte er dem ARD-Hauptstadtstudio, habe man handwerklich gut gearbeitet. Eine andere Entscheidung hätte "sehr viel Vertrauen in unsere Politik, die Politik der Bundesregierung und auch des Parlamentes zerstört".

Die Richter entschieden zunächst nur über die Eilanträge und noch nicht darüber, ob das Gesetz grundsätzlich mit der Verfassung vereinbar ist. Lauterbach glaubt, dass es auch im Hauptverfahren ein ähnliches Ergebnis geben wird.


10:07 Uhr

Bislang 284 positive Corona-Schnelltests an Schulen in MV

Seit Beginn der Corona-Schnelltests an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns sind 284 Ergebnisse positiv ausgefallen. Darunter sind 227 Schülerinnen und Schüler sowie 57 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) heute im Landtag in Schwerin sagte. Bislang seien 411.794 Tests genommen worden. Wie viele der positiven Schnelltests durch den notwendigen PCR-Test bestätigt worden sind, ist noch nicht bekannt.

Laut Bildungsministerin werden seit dem 17. März im Nordosten Corona-Schnelltests an den Schulen genommen, eine Testpflicht besteht seit Ende April. Wer in die Schule geht, muss sich zweimal die Woche testen.


09:31 Uhr

Habeck: Eigene Corona-Impfung keine persönliche Erleichterung

Robert Habeck, Co-Vorsitzender der Grünen, ist nach seiner AstraZeneca-Impfung nicht sonderlich erleichtert. "Erstmal war ich krank", sagte Habeck heute im Deutschlandfunk. Bei seiner Corona-Impfung habe es sich um eine "Restdose" gehandelt, "die verimpft werden musste, die wäre sonst verfallen". Das Impfen begreife er nicht als Weg zur individuellen Freiheit, sondern "als Beitrag dafür, dass die Gesellschaft insgesamt resilienter gegen das Virus wird, insofern gab es keine persönliche Erleichterung".

Der gebürtige Lübecker erklärte, er habe auf einer Warteliste gestanden und sei kurzfristig über den Termin informiert worden. In Berlin ist der AstraZeneca-Impfstoff für alle Prioritätsgruppen freigegeben.


09:13 Uhr

Niedersachsen: Elternräte der Gymnasien fordern baldige Rückkehr zu Regelbetrieb

Die Elternräte der niedersächsischen Gymnasien fordern eine baldige Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen. Die Wochen mit Corona-Schnelltests hätten gezeigt, dass Schulen keine Hotspots für Infektionen seien, schrieb der Verband der Elternräte der Gymnasien Niedersachsens. Das Kultusministerium solle anordnen, nach einer kurzen Übergangsphase im Szenario B mit Wechselunterricht wieder zu Szenario A mit Präsenzunterricht überzugehen. Die Schülerinnen und Schüler seien mehrere Monate nicht mehr in den Schulen gewesen; es werde sonst schwer, die negativen Folgen auszugleichen.


08:24 Uhr

Niedersachsen: 1.461 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 89,9

In Niedersachsen hat das Robert Koch-Institut (RKI) heute 1.461 labordiagnostisch bestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, vor einer Woche waren es 1.843. Für die Corona-Regeln nach dem neuen bundesweiten Infektionsschutzgesetz sind die Werte des RKI ausschlaggebend, nicht die Zahlen des Landesgesundheitsamtes. Landesweit wurden laut RKI innerhalb eines Tages 18 weitere Todesfälle registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt laut RKI auf 89,9 Fälle je 100.000 Einwohner (am Vortag 92,4).


08:00 Uhr

Niedersachsen hält an Impfzentren fest

Die niedersächsische Landesregierung hält an den Impfzentren als zentralem Baustein der Impfkampagne gegen Corona fest. Das sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Sie reagierte damit auf Forderungen, das Impfen aus den teuren Zentren schneller auf die niedergelassenen Ärzte zu übertragen. "Die Impfzentren arbeiten mittlerweile sehr, sehr gut und effektiv", sagte Behrens. Zugleich sei klar, dass die Arbeit der eigens eingerichteten Zentren bis spätestens Ende September befristet sei.


06:55 Uhr

Geld soll Lernrückstände und soziale Folgen bei Kindern abmildern

Mit zwei Milliarden Euro will die Bundesregierung die Folgen der Corona-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche abmildern. Das Bundeskabinett brachte gestern das "Aktionsprogramm Aufholen" auf den Weg. Eine Milliarde Euro ist für Nachhilfe- und Förderprogramme für Schüler gedacht, die Lernrückstände aufholen müssen. Eine weitere Milliarde Euro soll in soziale Maßnahmen investiert werden, um auch die psychischen Krisenfolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern. Hier geht es um eine Aufstockung von bestehenden Programmen im Bereich frühkindlicher Bildung, in der Schulsozialarbeit und im Freizeitbereich. Geplant ist auch eine Einmalzahlung von 100 Euro für Kinder aus Familien, die auf Hartz IV angewiesen sind oder nur ein sehr geringes Einkommen haben.

Kai Maaz, Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation, sagt, es sei noch gar nicht klar, wo die Schülerinnen und Schüler genau Hilfe bräuchten.


06:05 Uhr

21.953 Neuinfektionen bundesweit

In ganz Deutschland meldet das Robert Koch-Institut 21.953 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Gestern waren es 18.034; vor einer Woche waren es knapp 3.000 mehr als heute. Die Sieben-Tage-Inzidenz fiel auf 129,1, am Vortrag betrug der Wert 132,8. 250 weitere Menschen starben binnen 24 Stunden im Zusammenhang mit dem Virus.


06:00 Uhr

Spahn will Aufhebung der Impfpriorisierung bei AstraZeneca

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von AstraZeneca die Priorisierung sofort aufheben. Er werde heute mit den Landesministerinnen und -ministern darüber sprechen, dass bald jeder "unabhängig von Alter und Vorerkrankung" damit geimpft werden könne, sagte der CDU-Politiker dem WDR. Das gelte für Arztpraxen wie für Impfzentren. Für die anderen Impfstoffe bekräftigte er die bisherige Aussage, dass die Priorisierung voraussichtlich im Juni beendet werden könne, "wenn die Lieferungen weiter so kommen, wovon ich ausgehe", so Spahn.


06:00 Uhr

Niedersachsens Tourismus-Branche fordert Klarheit über Öffnungen

Zahlreiche Vertreter der Tourismus-Branche in Niedersachsen haben sich zusammengeschlossen, um für eine klare Perspektive in der Corona-Krise zu demonstrieren. Heute sollen aus Hotels und Restaurants im ganzen Land weiße Bettlaken und Tischdecken aus den Fenstern gehängt werden, um auf die Misere aufmerksam zu machen. Das kündigte die Initiative "Wir zeigen Flagge" an, an der sich unter anderem die Tourismus-Verbände und der Dehoga-Landesverband beteiligen. Vor dem Landtag in Hannover will das Bündnis Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) seine Forderungen übergeben. "Die jetzt von der Landesregierung angekündigte stufenweise Öffnung des niedersächsischen Tourismus ist definitiv ein erster Schritt in die richtige Richtung, es mangelt aber im Detail an Umsetzbarkeit und Klarheit", sagte der Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH, Ulrich von dem Bruch, vor dem Aktionstag. Tägliche Corona-Tests in den Hotels etwa seien nicht darstellbar - und die geplante Beschränkung auf Besucher aus Niedersachsen sei realitätsfern.

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Weiße Flaggen hängen aus den Fenstern eines Hotels. © NDR Foto: Hedwig Ahrens

Tourismus: Branche protestiert mit Laken gegen neue Regeln

Die Auflagen seien nicht praktikabel, so die Verbände. Die TUI hingegen erwartet einen "starken Sommer" an der Küste. mehr


06:00 Uhr

Corona-Zahlen für Ihren Wohnort aufs Handy

NDR Info bietet einen neuen Service an: Die tagesaktuellen Corona-Fallzahlen für den eigenen Wohnort in Norddeutschland und weitere Infos können Sie auf dem Handy über die Messenger von Telegram, Facebook oder Apple Nachrichten abrufen. Um diesen kostenlosen Service zu nutzen, müssen Sie bei dem Messenger Ihrer Wahl nur Ihre Postleitzahl eintippen.

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Messengerdienste mit aktuellen Coronazahlen auf einem Smartphone © Fotolia Foto: vectorfusionart

Bequem aufs Handy: Aktuelle Corona-Zahlen per Messenger

Sie möchten täglich die aktuellen Corona-Fallzahlen aus Ihrem Wohnort erhalten? Der NDR bietet Ihnen einen komfortablen Service. mehr


06:00 Uhr

Heinrich: 50 Prozent der Hamburger vielleicht Ende Juni geimpft

Dirk Heinrich, Leiter des Impfzentrums in den Hamburger Messehallen, begrüßt es, dass immer mehr Haus- und Facharzt-Praxen das Impfen übernehmen. Ende Mai seien voraussichtlich 30 bis 35 Prozent der Hamburger geimpft, Ende Juni könnte es vielleicht schon 50 Prozent sein. Heinrich stand im Video-Chat auf NDR.de Rede und Antwort.


06:00 Uhr

Schleswig-Holstein meldet 291 Neuinfektionen - Inzidenz konstant

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein hat sich im Vergleich zum Vortag nur leicht verändert. Nach 54,5 liegt sie nun bei 54,7, wie aus Daten des Gesundheitsministeriums in Kiel hervorgeht. In der vergangener Woche betrug der Wert noch 67,1. Allerdings: Die Stadt Neumünster hat bei den Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche die kritische Schwelle von 100 wieder übersprungen - mit einem Wert von 104,7. Den zweithöchsten Wert hatte die Stadt Kiel (88,7). Die niedrigsten Zahlen gab es in Plön (29,5) und Nordfriesland (30,1). Innerhalb eines Tages kamen in Schleswig-Holstein 291 neu gemeldete Corona-Infektionen hinzu (Vorwoche: 288).


06:00 Uhr

Corona-Blog am Donnerstag startet

Die Redaktion von NDR.de wünscht aus Hamburg einen schönen guten Morgen in den ganzen Norden! Auch heute, am Donnerstag, 6. Mai, halten wir Sie über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland auf dem Laufenden. Im Blog finden Sie alle wichtigen Nachrichten und außerdem Inhalte aus den NDR Hörfunk- und Fernseh-Sendungen.

FAQ, Podcast und Hintergrund
Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Der Podcast mit Drosten & Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

Geimpfte in Norddeutschland

Corona-Impfquote: Aktuelle Zahlen zu den Impfungen im Norden

Wie viele Menschen in Norddeutschland haben bislang eine Corona-Impfung erhalten? Aktuelle Zahlen zur Impfquote. mehr

Corona-Zahlen für Norddeutschland

Wie ist die Lage auf den Intensivstationen im Norden?

Automatisierte Grafiken: Wie viele Covid-19-Patienten liegen auf Intensivstationen? Der aktuelle Stand der Belegung. mehr

Eine Zusammenstellung von Bildern: Christian Drosten, eine Flasche Cocid 19 Vaccine, Eine alte Frau bei der ein Corona Test durchgeführt wird. © picture alliance, colourbox Foto: Michael Kappeler

Corona-Chronologie: Die Ereignisse im Norden

Ende 2019 bricht in China eine bis dato unbekannte Lungenkrankheit aus. Wenige Wochen später gibt es den ersten Fall im Norden. mehr

Eine Laborantin sitzt an einem Mikroskop in einem abgedunkelten Labor © Colourbox

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie hat den Alltag massiv verändert. Was muss weiter beachtet werden? Woran wird geforscht? Fragen und Antworten. mehr

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Weiße Tabletten liegen auf einem dunklen Untergrund © colourbox Foto: kostsov

Corona-News-Ticker: Covid-Kranke erhalten offenbar zu oft Antibiotika

Das könne den Patienten schaden und die Resistenz von Bakterien gegen Antibiotika verstärken, warnen Experten. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr