Corona-Blog: UKSH prognostiziert Umsatzverluste

Die wichtigsten Ereignisse zur Corona-Krise in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg vom Donnerstag, den 11. Juni im Blog.

Das Wichtigste in Kürze:

Überblick: Tabellen, Karten und Grafiken zu Corona im Norden
Hintergrund: So kommen
unterschiedliche Fallzahlen zustande
Analyse: Transportieren Meldedaten
eine trügerische Sicherheit?


23:59 Uhr

NDR.de wünscht gute Nacht!

Das war's für heute im Live-Ticker. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Morgen früh geht's mit einem neuen Coronavirus-Live-Ticker weiter.


22:51 Uhr

Kreuzfahrtbranche funkt Corona-SOS

Seit drei Monaten haben die weltweit 400 Kreuzfahrtschiffe Zwangspause. Sie liegen im Hamburger Hafen, dümpeln vor Manila, Miami oder irgendwo zwischen Helgoland und Wangerooge. Wann es wieder losgeht, ist unklar. Die Branche ist in einer tiefen Krise, und der deutsche Staat steckt mit Millardenkrediten drin, die nun bereits gestundet wurden. Panorama berichtet.

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Kreuzfahrtschiff "Albatros" an einer Seebrücke in Wismar © NDR Foto: Helmut Kuzina aus Wismar

Kreuzfahrt: Soll der Staat die Branche retten?

Kreuzfahrten galten als Erfolgsmodell. Doch die Branche will Hilfe vom Staat. Wegen der Pandemie? Oder war schon vorher etwas faul am Geschäft mit den schwimmenden Hotels? mehr


21:59 Uhr

UKSH prognostiziert Umsatzeinbruch

Die Corona-Pandemie wird für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein voraussichtlich zu Einnahmeverlusten von etwa 60 Millionen Euro führen. Im März hatte die UKSH-Führung allerdings noch ein deutlich größeres Minus prognostiziert. "Das ist eine Menge Geld, aber das Konzept, Intensivkapazitäten am UKSH vorzuhalten, war und ist richtig", sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne).

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Der Schriftzug UKSH prangt an der Wand der Eingangshalle. © NDR Foto: Anina Pommerenke

UKSH rechnet mit Corona-Minus von 60 Millionen Euro

Das UKSH nimmt wegen der Corona-Krise weniger Geld ein als geplant. Nach der aktuellen Prognose geht es um ein Minus von 60 Millionen Euro - deutlich weniger als zunächst befürchtet. mehr


21:18 Uhr

Lockerungen im Hamburger Kulturbereich

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) hat weitere Lockerungen der Corona-Einschränkungen für den Kulturbereich ab Juli in Aussicht gestellt. "Wir sind jetzt in einer zweiten Phase, in der es nicht mehr darum geht, zu kompensieren, dass wir pandemiebedingt das gesamte kulturelle Leben untersagen müssen", sagte Brosda. Es gehe darum zu helfen, "ein langsames und verantwortungsvolles Wiederhochfahren des kulturellen Lebens in der Stadt mit den daraus folgenden ökonomischen Auswirkungen zu ermöglichen." Nicht "Ausgleich von Ausfall", sondern "die Ermöglichung eines stärker defizitären Betriebs" stünden nun im Fokus.


20:27 Uhr

Kneipenwirte und Hoteliers bangen um Existenz

Die überwiegend Zahl von Kneipenwirte glaubt, durch die Corona-Pandemie wirtschaftlich am Ende zu sein. Auch in Mecklenburg-Vorpommern bangen viele um ihre Existenz.

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Ein Kellner stellt in einem Wirtshaus ein Bierglas auf Theke. © Herbert Lehmann/ picturedesk. com Foto: Herbert Lehmann

Kneipensterben durch Corona-Krise befürchtet

Kneipiers und Gastwirte in Mecklenburg-Vorpommern sehen durch die Corona-Krise ihre wirtschaftliche Existenz bedroht. 90 Prozent befürchten das Aus für ihren Betrieb. mehr


20:10 Uhr

Lehren aus Pandemie: Pendelverkehr und Dienstreisen reduzieren

Das Coronavirus hat Millionen Menschen ins Homeoffice gedrängt. Aus Sicht von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) können Bürger und Unternehmen daraus manches lernen - und der Umwelt zuliebe auch beibehalten. Die Digitalisierung im Job könnte Pendelverkehr und Dienstreisen reduzieren - das erhöhe auch die Lebensqualität. Im Auftrag des Ministeriums haben das Wuppertal Institut und die Unternehmensberatung EY für eine Zwischenbilanz Daten gesammelt.


19:35 Uhr

Viele Jobs bei Lufthansa Technik gefährdet

Bei Lufthansa Technik in Hamburg stehen offenbar in großem Stil Stellen auf der Kippe. Viele Airlines weltweit haben angesichts der Corona-Krise Flugzeuge stillgelegt, die deshalb auch nicht gewartet werden müssen.

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Ein Mitarbeiter von Lufthansa Technik startet für eine Flugzeug-Wartung das Triebwerk.

Lufthansa Technik: Viele Jobs in Gefahr

Weil wegen Corona nur wenige Flugzeuge abheben, gibt es für die 8.000 Beschäftigten von Lufthansa Technik in Hamburg wenig zu tun. Derzeit gibt es Gespräche, wie es weitergehen könnte. mehr


19:11 Uhr

SH: Zwei Millionen Euro für Corona-Forschung

Am Universitätsklinikum Kiel werden im Projekt "COVIDOM" mögliche Langzeitfolgen der Covid-19-Erkrankungen erforscht, im Lübecker Projekt "ELISA" wird in einer Längsschnittstudie die Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung untersucht. Beide Projekte unterstützt die Landesregierung und stellt für die schleswig-holsteinische Hochschulmedizin zwei Millionen Euro für die Covid-19-Forschung bereit.


18:50 Uhr

Drei Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg öffnen wieder

Drei zwischenzeitlich geschlossene Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg werden am Freitag wieder öffnen. An der Auenwaldschule in Böklund, der Schule am Markt in Süderbrarup und der dänische Schule in Struxdorf können wieder Schüler unterrichtet werden. Die dänische Schule in Satrup bleibt bis auf Weiteres geschlossen.

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Ein Junge mit Mundschutz in der Schule. © picture alliance Foto: Christian Charisius

Drei Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg öffnen wieder

Nach der Corona-Infektion eines Kindes können drei zwischenzeitlich geschlossene Schulen im Kreis Schleswig-Flensburg am Freitag wieder öffnen. Eine bleibt weiterhin geschlossen. mehr


18:26 Uhr

Sechs neue Infektionen im Land Bremen gemeldet

Vier neue Fälle wurden in der Stadt Bremen registriert, zwei in Bremerhaven. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Land Bremen liegt bei 239 - 144 in Bremen, 95 in Bremerhaven. Die Gesamtzahl liegt nun bei 1.574. Laut Gesundheitsbehörde gab es je einen Todesfall in Bremerhaven und Bremen. 


18:07 Uhr

Hamburger Michel startet Spendenaktion

Eine Spendenaktion mit Rettungsringen soll die St. Michaeliskirche in Hamburg durch finanzielle Engpässe bringen. Durch die Corona-Pandemie sei der Kirche der Tourismus als größte Einnahmequelle weggebrochen, sagte Pressesprecherin Ines Lessing. Spender hätten nun die Möglichkeit, für einen von 50 Rettungsringen, die im Michel aufgehängt werden sollen, eine Patenschaft zu übernehmen. Die Ringe seien eine Leihgabe von Hamburger Reedereien, Hafenunternehmen, Museen und Segelclubs.

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Michael Kutz, Geschäftsführer der Stiftung St. Michaelis und Anja van Eijsden, Gründerin der Initiative "Der Hafen hilft" sprechen während einer Pressekonferenz in der Michaeliskirche. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Rettungsringe für den Hamburger Michel

Kaum Besucher, keine Veranstaltungen: Auch der Michel steckt in der Corona-Krise. Eine Spendenaktion mit Rettungsringen soll die Hamburger Hauptkirche durch finanzielle Engpässe bringen. mehr


17:27 Uhr

Beamtenbund für Verschiebung der Tarifrunde

Wegen der Corona-Krise und ihren wirtschaftlichen Folgen sollte nach Ansicht des Beamtenbundes dbb die in diesem Jahr anstehende Tarifrunde für den öffentlichen Dienst ins nächste Frühjahr verschoben werden. Die Tarifverträge für die Kommunen und den Bund laufen Ende August aus. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, eine einvernehmliche Übergangslösung mit den Gewerkschaften zu finden", sagte der schleswig-holsteinische Landesvorsitzende des Gewerkschaftsdachverbands Beamtenbund und Tarifunion dbb, Kai Tellkamp. Voraussetzung für eine Übergangslösung sei ein konkretes Angebot der Arbeitgeber, das sich an der Inflationsrate orientieren könnte.

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Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gehen während einer Demonstration des DBB Beamtenbund und Tarifunion an der Kieler Kiellinie entlang. © dpa bildfunk Foto: Frank Molter

Öffentlicher Dienst: dbb will Tarifrunde verschieben

Ende August laufen die Tarifverträge für Bund und Kommunen aus. Der Landesvorsitzende des dbb hat gefordert, die Tarifrunde für den öffentlichen Dienst ins nächste Jahr zu verschieben - wegen Corona. mehr


16:38 Uhr

Eine neue Infektion in MV nachgewiesen

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Zahl nachgewiesener Corona-Infektionen um einen Fall erhöht. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales wurden damit seit Beginn der Pandemie 779 Fälle in dem Bundesland registriert. Etwa 735 der Infizierten sind bereits wieder genesen. 20 Menschen im Nordosten starben im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Mecklenburg-Vorpommern hat bundesweit mit Abstand die geringsten Corona-Zahlen.

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Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona in MV: Gesamtzahl steigt auf 2.066 Infektionen

Im Vergleich zu Donnerstag stieg die Zahl um 70 Fälle. mehr


16:13 Uhr

45 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen gemeldet

In Niedersachsen hat sich die Zahl der gemeldeten Infektionen mit dem Coronavirus um 45 erhöht. Nach Angaben der Landesregierung gab es damit seit Beginn der Pandemie 12.730 laborbestätigte Fälle in dem Bundesland. Davon sind laut Hochrechnung etwa 11.000 Menschen wieder genesen. 612 mit dem Coronavirus infizierte Menschen in Niedersachsen starben (+1 im Vergleich zum Vortag).

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Bei einer Frau wird ein Abstrich mit einem langen Wattestäbchen in der Nase gemacht. © pathermedia Foto: ryanking999

Fast 1.000 neue Corona-Fälle in Niedersachen

Mit diesem Negativ-Rekord verzeichnet das Land erneut einen sprunghaften Anstieg - und folgt damit dem Bundestrend. mehr


15:42 Uhr

DLRG warnt vorm Baden an unbewachten Stränden

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt davor, nicht überwachte Strände an Nord- und Ostsee sowie den Binnengewässern zu benutzen. Die Organisation mit Hauptsitz in Bad Nenndorf (Niedersachsen) befürchtet, dass viele Menschen wegen der Corona-Pandemie Abstand suchten und statt Freibädern offene Badestellen nutzen, sagte Frank Villmow aus dem DLRG-Präsidium. Das berge aber große Risiken. Zudem fehle es vielen Schwimmern an Übung, weil Bäder lange geschlossen waren und Schwimmkurse ausfielen. Die DLRG stellte heute ihre Einsatzbilanz für das vergangene Jahr vor.

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Eine Frau und ein Mann der DLRG stehen am Meer. © DLRG

DLRG appelliert: "Baden, wo Rettungskräfte sind"

Wegen der Corona-bedingt geschlossenen Schwimmbäder fehlt vielen Menschen die Übung. Die DLRG bittet dringend darum, nur an bewachten Stränden und Gewässern im Norden zu baden. mehr


15:06 Uhr

Corona-Podcast: Neues Interview mit Virologe Drosten

NDR Info befragt regelmäßig Professor Christian Drosten, den Leiter der Virologie an der Berliner Charité, zur Corona-Pandemie. Die neue Folge des Podcasts ist online:

Der Virologe Prof. Christian Drosten © picture alliance/Christophe Gateau/dpa Foto: Christophe Gateau

AUDIO: (48) There is glory in prevention (57 Min)


14:43 Uhr

Maske auf Platt: Kritik am Ausdruck "Snutenpulli"

Das Plattdeutsche hat seit Corona ein neues Wort: "Snutenpulli" für Gesichtsmaske. Kritiker bemängeln, dass solche Wortschöpfungen das Niederdeutsche auf eine Sprache für "das Zotig-Gemütliche" reduzieren würden.

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Verschiedene Schutzmasken hängen nebeneinander. © COLOURBOX Foto: Jürgen Brochmann

Scharfe Kritik am "Snutenpulli"

"Snutenpulli" ist der Ausdruck für Gesichtsmaske im Plattdeutschen. Die einen freuen sich über den heiteren Zugang. Der Niederdeutsch-Experte Jan Graf findet das gar nicht zum Lachen. mehr


14:08 Uhr

Acht Neuinfektionen in Hamburg gemeldet

Seit Mittwoch sind in Hamburg acht neue gemeldete Corona-Fälle hinzugekommen, die Gesamtzahl der positiv Getesteten stieg damit auf 5.133. Davon können laut Robert Koch-Institut rund 4.800 inzwischen als genesen betrachtet werden. Das Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf stellte laut Gesundheitsbehörde bei 227 Verstorbenen eine Sars-CoV-2-Infektion als Todesursache fest. Das ist ein Todesfall mehr als noch am Vortag.

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Computeranimation eines Coronavirus. © PantherMedia Foto: alexandarilich

Acht neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Hamburg ist leicht angestiegen: Bis Donnerstag kamen acht Fälle hinzu. 18 Menschen liegen noch auf den Intensivstationen der Hansestadt. mehr


12:38 Uhr

130 Schulen in SH machen beim "Lernsommer" mit

Auch in Schleswig-Holstein sind in den Sommerferien Bildungsangebote in Schulen geplant. Mehr als 130 der insgesamt rund 800 allgemeinbildenden Schulen haben nach Angaben von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) bisher zugesagt, am sogenannten Lernsommer teilzunehmen. Es gehe darum, für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 Lernlücken zu schließen, um dann den Anschluss an das neue Schuljahr zu finden. "Wir werden gezielt die Schüler ansprechen, die einen besonderen Unterstützungsbedarf haben", sagte Prien bei NDR Info. Die Teilnahme sei freiwillig und kostenlos. Auch die Lehrkräfte, die an dem Programm mitarbeiten, tun dies laut Prien freiwillig. Sie würden dafür extra vergütet. Unter ihnen seien auch Studierende und professionelle Nachhilfeanbieter. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen ist freiwilliger Ferien-Unterricht geplant.

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Schulbücher vor Schultafel © Fotolia.com Foto: Cherries

Lernsommer: Prien hofft auf engagierte Lehrer

Um Lernlücken zu schließen, will Schleswig-Holstein den Lernsommer anbieten. Aktuell wird der noch organisiert. Bildungsministerin Prien hofft auf engagierte Lehrer und teilnehmende Schüler. mehr


12:14 Uhr

Hamburgs Bürgerschaft für Schulunterricht in den Ferien

Der Streit in Hamburg über Pläne für zusätzlichen Schulunterricht in den Sommerferien hat auch die Bürgerschaft beschäftigt. Trotz massiver Kritik von Gewerkschaft und Schulleitungen sprach sich die rot-grüne Mehrheit der Abgeordneten für die sogenannten "Lernferien" aus. Wegen des Unterrichtsausfalls durch Corona sollen die Schulen in Hamburg während der Sommerferien zusätzlichen Unterricht anbieten. Kindern mit Lern-Rückständen müsse geholfen werden, argumentierte Schulsenator Ties Rabe (SPD). Er betonte, dass für Schülerinnen und Schüler die Teilnahme freiwillig sei.

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Blick in eine Schulklasse, in der die Kinder weit auseinander sitzen. © picture alliance Foto: Christian Charisius

Streit über Schulunterricht in den Ferien

Der Plan der Hamburger Schulbehörde für sogenannte Lernferien stößt auf Protest. Wegen des Unterrichtsausfalls durch Corona sollen die Schulen während der Ferien zusätzlichen Unterricht organisieren. mehr


11:29 Uhr

SH erlaubt Freizeitsport für bis zu zehn Personen

Freizeitsport ist in Schleswig-Holstein wieder weitgehend normal möglich: Gruppen bis zu einer Größe von zehn Personen dürfen auch ohne das Einhalten der Abstandsregeln wieder trainieren, wie das Innenministerium des Landes mitteilte. Das betreffe auch kontaktintensive Sportarten wie Boxen, Ringen, Judo und so weiter. Die Regelung gelte für alle Altersklassen, informierte der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV). Hamburg ist noch nicht so weit. "Die Gesundheitsbehörde erlaubt das nicht. Wir sind im Gespräch mit ihr", teilte der Hamburger Fußball-Verband (HFV) mit. Für Vereine in den schleswig-holsteinischen Kreisen Pinneberg, Elmshorn, Segeberg und Stormarn, die im Hamburger Verband organisiert sind, gilt das Hamburger Verbot nicht - sie können sich an den Beschluss in ihrem Bundesland halten.

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Jugendliche beim Fußballspielen © NDR Foto: Hanno Bode

Normales Fußballtraining mit bis zu zehn Personen möglich

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat am Mittwoch verkündet: Ab sofort sind wieder Trainigseinheiten von bis zu zehn Personen unter normalen Gegebenheiten möglich. mehr


10:49 Uhr

Corona vor allem eine Gefahr für Pflegepatienten

Pflegebedürftige Menschen sind durch die Corona-Pandemie viel stärker gefährdet als die übrige Bevölkerung. Das zeigt eine Studie der Universität Bremen. Forscher haben dafür die Situation in Pflegeheimen und bei Pflegediensten in Deutschland analysiert. Das Ergebnis: 60 Prozent aller an Covid-19 Verstorbenen wurden stationär oder ambulant gepflegt. Obwohl nur ein Prozent der Bevölkerung in Pflegeheimen lebe, sei dort die Hälfte aller Covid-19-bedingten Todesfälle gezählt worden, teilte die Uni mit. Die Leiterin der Studie, Karin Wolf-Ostermann, wies darauf hin, dass auch das Pflegepersonal stark gefährdet sei. Bei Beschäftigten von ambulanten Pflegediensten sei der Anteil von Corona-Infizierten doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung, in stationären Einrichtungen sogar sechs Mal so hoch.

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Ein Wegweiser mit der Aufschrift Alten- und Pflegeheim steht an einer Straße. © dpa Foto: Patrick Pleul

Studie: Besonders hohes Sterberisiko in Pflegeheimen

Bei Menschen in Pflegeheimen ist die Corona-Sterblichkeit laut einer Studie 50 Mal höher als beim Rest der Bevölkerung. Auch Pflegekräfte haben ein erhöhtes Ansteckungsrisiko. mehr


10:13 Uhr

Extra 3 sammelt den "Corona-Irrsinn"

Die Corona-Pandemie bringt kleine und große Absurditäten mit sich. Man muss nur genau hinsehen. Die Satiresendung extra 3 hat Zuschauerinnen und Zuschauer gebeten, die schrägsten Corona-Erlebnisse einzuschicken. Hier sind die Highlights der Woche:

VIDEO: Realer Irrsinn: Der gesammelte Corona-Irrsinn (3) (3 Min)


08:52 Uhr

Aus Schmarsau nach Dubai: Der "Maskomat"

Münze oben rein, dann kommt die Maske unten raus. So einfach wie möglich hat Jungunternehmer Christoph Warnecke aus Schmarsau im Landkreis Lüchow-Dannenberg seinen Automaten konzipiert.

VIDEO: Der Masken-Automat aus dem Wendland (2 Min)


08:13 Uhr

Zwei neue Corona-Fälle in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein sind seit Ausbruch der Pandemie bis heute insgesamt 3.116 bestätigte Corona-Fälle (Datenstand 10.6.) gemeldet worden. Das sind zwei gemeldete Sars-CoV-2-Fälle mehr als am Vortag.


07:39 Uhr

Meyer Werft plant Schließzeiten

Wegen der Corona-Krise plant die Papenburger Meyer Werft offenbar mehrwöchige Schließzeiten im Sommer und Winter. Das geht aus einem Bericht der "Ems-Zeitung" hervor. Danach bestätigte ein Sprecher der Werft, dass dazu derzeit verhandelt werde. Er nannte aber keine konkreten Zeiträume.

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Ein Kreuzfahrtschiff der Meyer Werft. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

Corona: Meyer Werft plant zwei Produktions-Stopps

Auf die Beschäftigten der Meyer Werft in Papenburg kommen in der Corona-Krise wohl mehrwöchige Schließzeiten im Sommer und Winter zu. Werftleitung und Betriebsrat verhandeln darüber. mehr


06:00 Uhr

Expertengespräch: Corona und die Kinder-Seele

Keine Schule, keine Kita, überall Menschen mit Masken, viele Verbote: Was hat all das für Auswirkungen auf Kinder? Der Kieler Psychotherapeut Prof. Dr. Wolf-Dieter Gerber geht davon aus, dass mehr Kinder infolge der Corona-Krise psychisch erkranken könnten. "Es wird einen Nachhall geben."

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Ein Kleines Kind auf einer Schaukel. © picture alliance Foto: Daniel Reinhardt

Kinder und Corona: "Es wird einen Nachhall geben"

Was macht die Corona-Krise mit Kindern? NDR Schleswig-Holstein hat mit Experten über erste Ergebnisse einer Umfrage gesprochen. Vor allem fehlende soziale Kontakte könnten Folgen haben. mehr

Mutter liest zwei Töchtern aus einem Kinderbuch vor. © colourbox

Psychologe: "Eltern dürfen Corona-Ängste nicht übertragen"

Die Corona-Maßnahmen betreffen auch die Kinder. Viele haben Schwierigkeiten, damit klarzukommen. Der Kieler Entwicklungspsychologe Kolling sagt, das könne psychische Folgen für die Kinder haben. mehr


05:54 Uhr

DLRG erklärt Auswirkungen der Pandemie auf die Badesaison

Einen Ausblick auf die Badesaison an Küsten und Seen will die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft am Donnerstag geben. Dabei sollen die Auswirkungen der Corona-Pandemie näher beleuchtet werden, wie DLRG-Sprecher Achim Wiese sagte. Zudem wird DLRG-Präsident Achim Haag von Einsätzen im vergangenen Jahr berichten.

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Eine Frau und ein Mann der DLRG stehen am Meer. © DLRG

DLRG appelliert: "Baden, wo Rettungskräfte sind"

Wegen der Corona-bedingt geschlossenen Schwimmbäder fehlt vielen Menschen die Übung. Die DLRG bittet dringend darum, nur an bewachten Stränden und Gewässern im Norden zu baden. mehr

Rostock: Zwei Mitarbeiter der Wasserwacht in Mecklenburg-Vorpommern stehen auf dem Wasserrettungsturm des DRK am Ostseestrand. (15.05.2014) © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

DRK befürchtet mehr Badeunfälle mit Kindern

Das Deutsche Rote Kreuz befürchtet in diesem Jahr mehr Badeunfälle mit Kindern. Denn rund 11.000 Mädchen und Jungen hatten aufgrund der Corona-Krise keinen Schwimmunterricht. mehr


05:45 Uhr

Die Corona-TV-Beiträge aus den NDR Regionalmagazinen

Eine Auswahl der Beiträge mit Corona-Bezug aus den Landesmagazinen des NDR Fernsehens von gestern Abend:


05:30 Uhr

NDR.de Corona-Live-Ticker startet - Guten Morgen!

Moin aus der Redaktion von NDR.de! Auch heute berichten wir mit einem Live-Ticker über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Norddeutschland. Sie finden bei uns neben aktuellen Nachrichten auch Inhalte aus den Hörfunkprogrammen des Norddeutschen Rundfunks sowie des NDR Fernsehens.

Am Mittwoch meldeten die Behörden in Norddeutschland 125 Neuinfektionen: Niedersachsen 104, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern je eine, Hamburg fünf und Bremen 18. Die folgende Tabelle gibt die gesamte Statistik der erfassten Fälle seit Ausbruch der Pandemie wieder:

 

FAQ, Podcast und Hintergrund
Flugpassagierin mit Maske in einer Flugzeugkabine © Picture-Alliance / ImageBroker Foto: Jacek Sopotnicki

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Für jedes Land gelten individuelle Empfehlungen. Auch in Deutschland gibt es wieder Einschränkungen für Reisende. mehr

Ein Mann hält sich eine Maske vor das Gesicht. © Brilliant Eye / photocase.de Foto: Brilliant Eye / photocase.de

Was Sie zur Maskenpflicht wissen müssen

Um die Coronavirus-Ausbreitung einzudämmen, gilt in Norddeutschland in Teilen des öffentlichen Raums eine Maskenpflicht. Die wichtigsten Fragen und Antworten dazu finden Sie hier. mehr

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

NDR Info Podcast: Coronavirus-Update mit Christian Drosten

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr

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