Der sonst bei Nachtschwärmern beliebte Park Fiction auf St. Pauli gegenüber dem Dock 11 am Hafen ist menschenleer. © picture alliance/dpa Foto: Jonas Walzberg

Weniger Verstöße: Ausgangssperre in Hamburg wird akzeptiert

Stand: 28.04.2021 12:47 Uhr

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Hamburg wird offenbar größtenteils eingehalten. Das belegen jetzt erste Zahlen der Innenbehörde, die NDR 90,3 vorliegen.

Maske nicht getragen oder zu wenig Abstand gehalten: Untersucht wurde die Zahl der Verstöße gegen die Corona-Verordung - und zwar im Zeitraum zwei Wochen vor und zwei Wochen nach Beginn der Ausgangsbeschränkung in Hamburg. Das Ergebnis: Wurden im Zeitraum vor dem Inkrafttreten noch 1.113 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, waren es in den ersten beiden Wochen nach Verhängung der Ausgangsbeschränkung nur noch 646. Das entspricht einem Rückgang von fast 42 Prozent. Ebenfalls stark zurückgegangen sind die mündlichen Verwarnungen. Hier sank der Wert um rund 72 Prozent auf 202.

Zahl der Verstöße gegen Corona-Regeln halbiert

Insgesamt hat sich die Zahl der Verstöße damit mehr als halbiert. Die Innenbehörde verweist darauf, dass diese ersten Daten nur ein Indikator dafür seien, dass die Ausgangssperre wirkt. Eine Corona-Müdigkeit kann die Behörde zumindest im Verhalten der Hamburgerinnen und Hamburger nicht feststellen. Die Akzeptanz für die Maßnahmen sei weiter hoch, sagte ein Sprecher NDR 90,3.

Weitere Informationen
Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Coronavirus in Hamburg: Nachrichten und Hintergründe

Wie geht es Hamburg mit der Corona-Pandemie? Hier finden Sie die aktuellen Zahlen, Nachrichten, Videos und Hintergründe. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 28.04.2021 | 13:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Heinrich-Hertz-Turm und Messehallen in Hamburg © picture alliance / blickwinkel Foto: McPHOTO/C. Ohde

Hamburg Messe: So geht es weiter nach Abbau des Impfzentrums

Die Hamburger Messehallen sind derzeit als Impfzentrum stark besucht. Das Problem: Der Messe fehlen viele Einnahmen. mehr