Eine Spritze wird von einer Person mit blauen Handschuhen in den Händen gehalten. Dahinter ein Arm. © dpa-Bildfunk Foto: Christoph Schmidt

Gesundheitsbehörde weitet Kreis der Impfberechtigten aus

Stand: 03.03.2021 14:57 Uhr

Zusätzlich rund 45.000 Menschen können sich jetzt in Hamburg gegen Corona impfen lassen. Die Informationswege und Impfstätten für sie sind dabei verschieden.

Unter den Gruppen mit einer Impfberechtigung sind nun auch Kita-Mitarbeitende, Hebammen, Logopädinnen und Logopäden und Beschäftigte im Öffentlichen Gesundheitsdienst, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Gezielte Impfangebote erhalten demnach Menschen mit Behinderung und Patientinnen und Patienten mit besonders schweren Erkrankungen. Dazu zählen Krebs- und Dialysepatientinnen und -patienten sowie Menschen mit einer chronischen Lungenerkrankung.

Menschen mit Erkrankung werden vom behandelnden Arzt informiert

Da die Patientinnen und Patienten den Behörden nicht bekannt sind, werden sie in den nächsten Wochen von ihren behandelnden Arztpraxen angeschrieben. Die Schutzimpfungen sollen sie dann dezentral erhalten: In 27 dafür vorgesehenen Fachpraxen, Dialyse-Zentren und onkologischen Schwerpunktpraxen. "Wir haben den Weg über die Praxen deshalb gewählt, weil wir ja als Staat die Menschen mit Vorerkrankungen gar nicht kennen, sondern die sind ihren Ärztinnen und Ärzten bekannt", erklärte Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Mittwoch.

Impfungen in Pflegeeinrichtungen abgeschlossen

Die Schutzimpfungen in den Pflegeeinrichtungen sind laut Gesundheitsbehörde im Wesentlichen abgeschlossen. Bis Ende März sollen die Bewohnerinnen und Bewohner über 80 Jahre in Seniorenwohnanlagen geimpft worden sein. Die Gesundheitsbehörde rechnet damit, dass bald auch Psycho-, Ergo- und Physiotherapeutinnen und -therapeuten an der Reihe sind.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 03.03.2021 | 15:00 Uhr

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