Corona-Schnelltests: Was Hamburger Firmen anbieten

Stand: 24.03.2021 17:52 Uhr

Kostenlose Schnelltests für alle Beschäftigten, am besten zweimal pro Woche – das fordern Bund und Länder von den Unternehmen. Wie sieht es in Hamburg damit aus? Ein Überblick.

Verpflichtend sind die Test-Angebote noch nicht, aber auch in der Hansestadt werden sie nun langsam ausgeweitet. Zum Beispiel beim Kupferkonzern Aurubis: Dort rollt ein neuer Corona-Testbus seit Dienstag über das riesige Werksgelände und kommt quasi direkt an den Arbeitsplatz. Von den rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nicht im Homeoffice sind, haben am ersten Tag schon etwa 200 das Angebot genutzt.

Und auch in vielen anderen Unternehmen tut sich was: Beim Gabelstapler-Hertsteller Jungheinrich etwa kann man sich zweimal pro Woche testen lassen, auch der Versandspezialist Otto will das ermöglichen und Beiersdorf führt nun Selbsttests ein.

Es hakt an den praktischen Fragen

Etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland bietet derzeit Tests an oder plant das zumindest – und ähnlich sieht es nach Angaben der Handelskammer auch in Hamburg aus. Wenn es hakt, dann vor allem an praktischen Fragen: Wie wird eine Teststraße aufgebaut? Wie kommt man überhaupt an die Tests?

Je kleiner das Unternehmen, desto geringer sind meistens auch die Möglichkeiten - das gilt auch für Hamburger Handwerksbetriebe. Laut der Handwerkskammer werden aber auch dort viele Testangebote vorbereitet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 24.03.2021 | 17:00 Uhr

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