Stand: 01.07.2020 12:21 Uhr

Corona-Lockerungen: Das geht auf Hamburgs Straßen

Bei Einhaltung des Abstandsgebots zur Eindämmung des Coronavirus sind Passanten in der Abendsonne im Park "Planten un Blomen" unterwegs. © picture alliance/dpa Foto: Christian Charisius
Das Leben im öffentliche Raum hat sich im Zuge der coronabedingten Einschränkungen deutlich verändert.

Die Corona-Pandemie und natürlich die von Bund und Ländern eingeführten Maßnahmen zur Eindämmung bestimmen auch das öffentliche Leben in Hamburg. Das Straßenbild hat sich verändert. Aber was ist in Hamburg im öffentlichen Raum nun erlaubt und was weiter verboten? Ein Überblick.

Was ist trotz Corona möglich?

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist erlaubt. Die Wege zur Arbeit, zur Kita sowie Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen oder erforderlichen Terminen und Prüfungen sowie Hilfe für andere sind bereits in der ganzen Corona-Zeit möglich gewesen und sind es weiter. Es ist nun erlaubt, dass sich im öffentlichen Raum mit bis zu zehn Menschen zu treffen, unabhängig davon, in wie vielen Haushalten sie wohnen. Das geht aus der aktuellen Allgemeinverfügung der Stadt Hamburg hervor. Auch ein pauschales Versammlungs- und Demonstrationsverbot gibt es nicht. Seit 1. Juli ist auch das Picknicken und Grillen an öffentlichen Plätzen wieder erlaubt.

Welche Auflagen gibt es?

Im öffentlichen Raum gilt grundsätzlich die Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen den Menschen - Ausnahme sind die maximal zehn Personen, die sich nun wieder treffen dürfen. Weiter gilt es, die Kontakte zu anderen Menschen auf ein nötiges Minimum reduzieren. Verstöße sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und sanktioniert werden.

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Für Versammlungen, Kundgebungen und Demonstrationen gilt, dass sie genehmigt werden müssen, mit sehr begrenzter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden dürfen und dass auf die Abstandsregel geachtet werden muss. Zuletzt waren bei solchen Aktionen meist 25 Aktivistinnen und Aktivisten zugelassen - beispielsweise bei der Aktion von "Fridays for Future". Es gab zwar auch schon größere Demonstrationen, beispielsweise auf dem Rathausmarkt, aber diese verstoßen gegen die bestehenden Corona-Regeln der Stadt.

Wie geht es weiter?

Bund und Länder verständigten sich darauf, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Davon ist Hamburg derzeit weit entfernt. Dennoch hat der Senat angekündigt, bei steigendem Infektionsgeschehen Lockerungen wieder zurückzunehmen.

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