Ein Mann wird gegen das Coronavirus geimpft. © Picture Alliance Foto: Robin Utrecht

Corona-Impfung in Hamburg: Termine auch für 73-Jährige

Stand: 09.04.2021 14:15 Uhr

Die Corona-Schutzimpfungen in Hamburg kommen weiter voran: Ab jetzt können sich schon Menschen ab 73 Jahren einen Termin geben lassen - das hat die Sozialbehörde am Freitag bestätigt.

Erfolgreich ist auch die Impfkampagne bei den Hausärztinnen und Hausärzten angelaufen: Die Patientinnen und Patienten seien dankbar, sagte die Vorsitzende des Hausärzteverbandes, Jana Husemann. Die Praxis-Teams seien hochmotiviert. In den kommenden Wochen müssen sich Patientinnen und Patienten allerdings noch gedulden: Erst Ende April sollen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte langsam mehr Impfstoff zur Verfügung haben. Bis dahin bleibt es bei höchstens 20 Dosen pro Woche und Arztpraxis.

Hausärzte bekommen bald auch AstraZeneca

Ab übernächster Woche sollen die Ärztinnen und Ärzte auch den Impfstoff von AstraZeneca bekommen. Damit sind Hausbesuche, etwa bei bettlägerigen Patientinnen und Patienten dann deutlich einfacher als mit dem empfindlichen Mittel von Biontech/Pfizer.

Große Krankenhäuser können selbst impfen

Impfen können bald auch die großen Hamburger Krankenhäuser, wie die Asklepios-Kliniken und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Losgehen soll es unter anderem auf Krebs-Stationen und in der Psychiatrie. Aber auch dort soll es streng nach der Impfreihenfolge gehen.

Prognose sieht Impfmöglichkeiten für Erwachsene bis Mitte Juli

Eine Prognose des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland, wonach alle impfwilligen Hamburgerinnen und Hamburger bis Mitte Juli gegen Corona geschützt sein könnten, wollte die Sozialbehörde nicht kommentieren. Konkrete Impfstoff-Lieferzusagen gebe es nur bis Ende April. Im Optimalfall könne die Vorhersage allerdings eintreffen. "Wenn mehr Impfstoff kommt, wird auch mehr geimpft, und es erhöht sich das Impftempo", sagte ein Behördensprecher.

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung nimmt in seiner Prognose an, dass sich 80 Prozent der Erwachsenen impfen lassen wollten und der Impfstoff in den vom Bundesgesundheitsministerium angekündigten Mengen geliefert werde. Dann hätten bis zum 6. Juni alle Impfwilligen ihre Erstimpfung und bis zum 18. Juli ihre Zweitimpfung.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 09.04.2021 | 13:00 Uhr

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