Eine Vermittlerin steht mit einer Flüchtlingsfamilie vor einem Wohnhaus. © Lawaetz-wohnen&leben gGmbH

Wohnungen für Geflüchtete: Wohnbrücke kann weitermachen

Stand: 20.11.2020 11:47 Uhr

Aus einer Flüchtlingsunterkunft heraus in Hamburg eine Wohnung zu finden, ist für Betroffene oft schwierig. Das Projekt Wohnbrücke Hamburg hilft dabei, stand aber finanziell auf der Kippe.

Seit 2015 haben 2.900 Menschen mit dessen Unterstützung umziehen können. Jetzt kann das Erfolgsprojekt weitergehen -- dank einer Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie. Ohne diese wäre die Fortsetzung gefährdet gewesen, weil die öffentliche Finanzierung Ende des Jahres ausläuft. Die Wohnbrücke vermittelt Wohnungen an Geflüchtete und stellt ihnen Ehrenamtliche zur Seite. Diese helfen bei der Suche, beim Um- und anschließenden Einzug. Die Ehrenamtlichen sind auch Ansprechpartner für Vermieter.

Zwei Hamburgerinnen starteten das Projekt

Angestoßen wurde die Initiative von den beiden Hamburgerinnen Anne Woywod und Ute Groll. Ihr ehrenamtliches Projekt war Teil des "Runden Tisches Integrative Flüchtlingsunterbringung", an dem unter anderen Vertreter der Stadt, von Wohlfahrtsverbänden und Stiftungen mitarbeiteten. Inzwischen ist die Wohnbrücke bei der Lawaetz-wohnen und leben gGmbH angesiedelt.

Mehr als 13.000 Geflüchtete, die längst hätten umziehen können, leben noch in Flüchtlingsunterkünften.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.11.2020 | 12:00 Uhr

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