Stand: 22.02.2019 09:28 Uhr

Wieder Warnstreiks im öffentlichen Dienst

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Im Tarifkonlikt des öffentlichen Dienstes verlangt die Gewerkschaft ver.di ein Angebot der Arbeitgeberseite. (Archivfoto)

Es war bereits der dritte Warnstreik in dieser Woche in Hamburg: Nach den Hamburger Bezirksämtern, Schulen und Hochschulen war am Freitag der soziale Bereich betroffen. Rund 1.100 Beschäftigte legten die Arbeit nieder und demonstrierten in der Innenstadt. Ein Demonstrationszug bewegte sich vom Gänsemarkt zum Gewerkschaftshaus am Besenbinderhof.

Größere Warnstreiks am Montag

Höhepunkt der Warnstreikwelle ist am kommenden Montag. Für diesen Tag hat die Gewerkschaft ver.di alle Tarifbeschäftigten der Stadt Hamburg zum Arbeitskampf aufgerufen.

Am vergangenen Montag hatten bereits Mitarbeiter der Bezirksämter die Arbeit niedergelegt. Am Mittwoch folgten Angestellte von Schulen und Hochschulen dem Aufruf der Gewerkschaften.

Mindestens 200 Euro mehr gefordert

Nach zwei ergebnislosen Verhandlungsrunden verlangen diese in dem Tarifkonflikt ein Angebot der Arbeitgeber. Die Tarifgemeinschaft der Länder hatte ihre Forderung nach sechs Prozent mehr Geld, zumindest aber 200 Euro mehr im Monat, als überzogen abgelehnt. Die Verhandlungen gehen Ende des Monats in Potsdam in die dritte Runde.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 22.02.2019 | 08:00 Uhr

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