Stand: 26.04.2019 17:30 Uhr  - Hamburg Journal

Wasserstoff-Katamaran macht in Hamburg fest

Ohne CO2-Ausstoß über die Weltmeere: Dass das technisch möglich ist, will das französische Projekt "Energy Observer" mit dem gleichnamigen Katamaran beweisen, der jetzt zu Gast im Hamburger Traditionsschiffhafen ist.

Energieformen sollen getestet werden

Das Schiff ist 30 Meter lang, hat eine Solaranlage, Wasserstofftanks und zwei Windturbinen - damit soll es für Klimaschutz in der Schifffahrt werben. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Auf der Welt-Umrundung sollen außerdem die Energien von morgen auch unter extremen Bedingungen getestet werden.

101 Häfen in sechs Jahren

In der Hafencity liegt der Katamaran noch bis zum Sonntag kommender Woche. Auf den Magellan-Terrassen gibt es zeitgleich eine Ausstellung zu dem Projekt. Die "Energy Observer" soll durch die Kombination von drei erneuerbaren Energiequellen (Sonne, Wind, Wasserkraft) und zwei Speicherformen (Batterien und Wasserstoff) ohne Treibhausgasemissionen und Feinstaub fahren. Der Katamaran ist auf seiner sechsjährigen "Odyssee für die Zukunft" noch bis 2022 unterwegs und soll insgesamt in 50 Ländern 101 Häfen anlaufen.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 26.04.2019 | 19:30 Uhr

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