Stand: 11.01.2018 11:18 Uhr

Warnstreik der IG Metall trifft Airbus

Die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie haben am Donnerstag größere Betriebe in Hamburg getroffen. Bei Airbus nahmen rund 2.500 Mitarbeiter an einem Sternmarsch teil und versammelten sich zu einer Kundgebung vor dem Werkstor. Sie trugen Fahnen und Transparente. Darauf stand zum Beispiel: "Wir nehmen uns die Zeit".

IG Metall: Warnstreik bei Airbus besonders wichtig

Airbus sei der größte tarifgebundene Arbeitgeber in der Region, sagte Ina Morgenroth, Erste Bevollmächtigte der IG Metall Hamburg, im Gespräch mit NDR 90,3. Deshalb sei der Warnstreik dort besonders wichtig. Auch bei anderen Betrieben im Norden wurde am Mittwoch zeitweise die Arbeit niedergelegt, in Hamburg im Mercedes-Werk in Harburg, bei MAN Diesel und beim Stahlwerk von ArcelorMittal.

Am Mittwoch war in Hamburg das Werk von Hydro Aluminium betroffen, tags zuvor ThyssenKrupp Fahrtreppen.

Es geht um mehr Geld und flexiblere Arbeitszeitgestaltung

Die Gewerkschaft fordert für die 140.000 Beschäftigten der Branche im Norden sechs Prozent mehr Geld sowie einen Anspruch auf zeitweise Reduzierung der Arbeitszeit bis auf 28 Stunden, zum Teil mit Lohnausgleich. Die Arbeitgeberseite hat bislang zwei Prozent mehr Entgelt angeboten und eine Einmalzahlung von 200 Euro. Die Arbeitgeber warnten die Gewerkschaft vor einer Ausweitung des Tarifkonflikts.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 11.01.2018 | 11:00 Uhr

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