Stand: 19.09.2019 13:16 Uhr

Vor Klimastreik: Umwelt-Protest im Hafen

Einen Tag vor dem bundesweiten Klimastreik haben Umweltaktivisten im Hamburger Hafen mit einer Protestaktion für Aufsehen gesorgt. Rund zehn Aktivisten der Umweltschutzgruppe Robin Wood gelangten am Donnerstagvormittag unbemerkt auf den Kühlturm des Kohlekraftwerks in Moorburg. Dort seilten sie sich ab und entrollten in rund 65 Metern Höhe ein Transparent mit der Aufschrift "Kohle frisst Zukunft", um gegen die Nutzung von Steinkohle in dem Kraftwerk zu protestieren.

Unklar ist, ob der Betrieb des Kohlekraftwerks durch die Aktion beeinträchtigt wird. Die Aktivisten solidarisierten sich mit der für Freitag angekündigten Fridays-for- Future-Großdemonstration und kündigten an, längere Zeit auf dem Kühlturm ausharren zu wollen.

NABU startet Protest

Auch Aktivisten vom NABU nahmen bei einer Aktion gegen die geplante Abholzung des Waldstücks Vollhöfner Weiden Bezug auf die Klimaproteste. Bei einer Online-Pettion unter dem Titel #völlibleibt suchen sie Unterstützer beim Widerstand gegen die Fällarbeiten. Das Waldstück spiele eine wichtige Rolle für das Klima in Hamburg und filtere große Mengen Emissionen der ansässigen Hafenbetriebe.

Weitere Informationen

70.000 Menschen beim Klimastreik in Hamburg

Es war eine der größten Demonstrationen in Hamburg: Zur Kundgebung der "Fridays for Future"-Bewegung kamen mindestens 70.000 Teilnehmer, die Organisatoren sprachen sogar von 100.000. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 19.09.2019 | 13:00 Uhr

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