Stand: 10.09.2018 09:04 Uhr

USA-Reise: Fegebank zieht positives Fazit

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) ist am Montag von ihrer einwöchigen USA-Reise in die Hansestadt zurückgekehrt. Es sei gelungen, Hamburg als Wissenschaftsstadt international besser sichtbar zu machen, sagte sie. Unter anderem wurde auf einer Talentmesse in Boston um junge Spitzenforscher geworben. Fegebank wurde begleitet von einer Delegation aus Hamburger Hochschulpräsidenten und Vertretern von Forschungseinrichtungen.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank im Interview © NDR Foto: Frederike Burgdorf

Fegebank: Positive Bilanz nach USA-Reise

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Nach einer Woche in den USA hat Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank ein positives Fazit der Reise gezogen. Sie wurde von einer Wissenschaftsdelegation begleitet.

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Hamburg wirbt um Nachwuchswissenschaftler

Trotz starker Konkurrenz aus ganz Deutschland: Hamburg war als Gastgeber auf der Talentmesse GAIN (German Academic International Network) für junge Spitzenforscher in Boston nicht zu übersehen. Viele der 500 angereisten Nachwuchswissenschaftler informierten sich über Karrierechancen an der Elbe. "Viele sind daran interessiert, zurückzukommen nach Deutschland und nach Hamburg, und es ist eigentlich ganz gut, das wir so was organisieren", sagte Ed Brinksma, Präsident der Technischen Universität Hamburg, im Gespräch mit NDR 90,3. Auch die Universität Hamburg, die HafenCity Universität, das Deutsche Elektronen Synchroton, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und andere Hamburger Hochschule waren vertreten.

Fegebank: "Kontakte von unschätzbarem Wert"

"Dieser starke Auftritt zeigt, dass wir uns auf den Weg gemacht haben, Hamburg als Wissenschaftsstadt international noch sichtbarer zu machen", sagte Fegebank. Die Kontakte, die in den USA geknüpft wurden, seien "von unschätzbaren Wert für den Austausch zwischen Deutschland und den USA, zwischen Hamburg, Harvard und Boston". Sie hoffe, dass viele interessierte Studierende "nach Hamburg kommen, Blut geleckt haben und sagen 'das ist ein toller Standort - da will ich hin, da will ich forschen, da will ich leben'". Fasziniert habe sie die Eigeninitiative und die "Can-Do-Mentalität", die viele Wissenschaftler in den USA an den Tag legten, sagte Fegebank. "Ich glaube, da können wir uns die eine oder andere Scheibe abschneiden." Sie habe aber auch das Gefühl, dass in Hamburg einiges schon sehr gut laufe - zum Beispiel bei der Vielfalt der Hochschulen und den verschiedenen Forschungsschwerpunkten.

Ein positives Fazit zog auch Micha Teuscher, Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Aber jetzt müsse die Stadt auch finanziell mehr für den Wissenschaftsstandort Hamburg tun, sagte er NDR 90,3.

Weitere Informationen

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Die Hansestadt als attraktive Stadt zum Forschen und Leben: Hamburgs Hochschulen werben in Boston um die besten Wissenschaftler. Bei einer Rede von Senatorin Fegebank gab es eine Schrecksekunde. (07.09.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.09.2018 | 07:00 Uhr

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