Stand: 04.01.2018 06:33 Uhr

Tief "Burglind": Unruhige Nacht in Hamburg

Der erste Sturm des Jahres hat auch in Hamburg für eine unruhige Nacht gesorgt: Wegen Tief "Burglind" musste die Feuerwehr in der Hansestadt bis zum Donnerstagmorgen 60 Mal ausrücken. Schwerpunkt war Hamburgs Nordosten: Vor allem in Sasel, Meiendorf und Bergstedt standen Keller und Straßen unter Wasser. In Hummelsbüttel stürzte eine 20 Meter hohe Birke auf ein Auto.

U1 fährt wieder

Die U1 wurde zwischen Fuhlsbüttel und Ochsenzoll zeitweise gestoppt, weil ein Baum auf den Gleisen lag. Die Strecke ist inzwischen wieder frei. Die Ausläufer von "Burglind" brachten zudem eine leichte Sturmflut in die Hansestadt, wie ein Sprecher des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie sagte. Der Elbpegel stieg demnach auf 1,83 Meter über dem mittleren Hochwasser.

Der Fischmarkt stand am Donnerstagmorgen unter Wasser. Wegen des Hochwassers wurden Autofahrer aufgefordert, ihre Fahrzeuge von Parkplätzen am St. Pauli-Fischmarkt, in Neumühlen, Övelgönne und am Zollenspieker zu entfernen.

Wesentlich heftiger hatte das Sturmtief am Mittwoch allerdings das Hamburger Umland und den gesamten Norden getroffen. An der Nordseeküste fielen Fähren aus, der Flughafen Hannover musste Flüge streichen, im Landkreis Schaumburg stürzte ein Windrad um. Auch der Süden Deutschlands blieb nicht verschont. Dort waren Straßen blockiert, teilweise fiel der Bahnverkehr aus.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR//Aktuell | 04.01.2018 | 06:00 Uhr

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