Stand: 17.06.2019 19:33 Uhr

"Tara" untersucht Mikroplastik in der Elbe

Das Forschungsschiff "Tara" hat in der Hamburger Hafencity festgemacht.

Mikroplastik in der Elbe: Woher kommen die Teilchen und wie viele davon schwimmen im Fluss? Das untersucht der Forschungsschoner "Tara", der am Montag am Sandtorkai in der Hamburger Hafencity festgemacht hat.

Die Wissenschaftler an Bord entnehmen Proben aus der Elbe. Und die "Tara"-Forscher wollen über die Auswirkungen von Mikroplastik in den Flüssen und im Meer aufklären. Wer will, kann auch direkt mit den Wissenschaftlern an Bord sprechen - am Dienstagvormittag bis 12 Uhr geben sie Auskunft über ihre Expedition.

Hamburg eine von 18 Stationen

Hamburg ist nur eine von insgesamt 18 Stationen des französischen Forschungsschiffs. In zehn großen europäischen Flüssen wollen die Wissenschaftler Proben nehmen. An der Forschungsmission sind mehr als 40 Wissenschaftler beteiligt, unter anderem Mitarbeiter des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie, das auch im Hamburger Forschungszentrum DESY in Bahrenfeld mit einer Außenstelle vertreten ist. Die französische "Tara"-Stiftung erforscht seit Jahren die Umwelteinflüsse auf die Weltmeere.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.06.2019 | 08:00 Uhr

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