Stand: 04.04.2019 19:52 Uhr

Strafjustizgebäude wird umgebaut und saniert

Das Strafjustizgebäude am Sievekingplatz soll saniert und umgebaut werden. Das erklärte Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) im Gespräch mit NDR 90,3. Der Umbau ist bei laufendem Betrieb für die nächsten Jahre vorgesehen.

Vier neue Verhandlungssäle geplant

Das Strafjustizgebäude mit dem Amtsgericht und dem Landgericht platze aus allen Nähten, erklärte Steffen. Der Grund ist mehr Personal. Jetzt soll das denkmalgeschützte Gebäude so umgebaut werden, dass vier neue Verhandlungssäle und mehr Einzelbüros entstehen sollen. "Das Ziel ist, dass am Ende gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten bei der Justiz gewährleistet werden können, die wir eben brauchen, um attraktiv zu sein als Arbeitgeber", sagte Steffen. Das sei ein wichtiger Punkt, um auch künftig genug Bewerber für den Hamburgischen Justizdienst zu gewinnen.

Dauer und Kosten des Umbaus unklar

Die Sanierung des Strafjustizgebäudes, das der Sprinkenhof AG gehört, werde Jahre dauern. Um auch weiter die Räume als Büros und für Verhandlungen nutzen zu können, würden Arbeiten auch in die Nacht verlegt, so Steffen. Wann der Umbau abgeschlossen sein wird und wie hoch die Kosten sind ist noch unklar.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 04.04.2019 | 19:00 Uhr

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