Stand: 21.02.2019 20:17 Uhr

Stellenabbau nach DEA-Fusion mit Wintershall

Beim Mineralölkonzern DEA Deutsche Erdöl AG in Hamburg fallen durch die Fusion mit dem Wintershall-Konzern voraussichtlich etwa 200 Jobs weg. In Deutschland wollen die beiden Unternehmen beinahe jede zweite Stelle streichen, wie NDR 90,3 am Donnerstag berichtete.

Das Logo der DEA Mineraloel Group mit Sitz in Hamburg. © DEA Group

Arbeitsplatzabbau bei Energiekonzern DEA

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Der Mineralölkonzern DEA Deutsche Erdöl AG hat einen Stellenabbau verkündet. 200 Jobs fallen in Hamburg weg, in ganz Deutschland ist beinahe jede zweite Stelle betroffen.

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Sozialverträglich sollen die Jobs abgebaut werden, versprechen die Führungen von DEA und Wintershall. Das gehe aber zumindest am Stammsitz von DEA in der City Nord gar nicht mehr, sagte Günther Prien, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. Bei DEA seien in den vergangenen zwei Jahren schon etwa 100 Stellen abgebaut worden. Da blieben keine Mitarbeiter, die etwa in den Vorruhestand gehen könnten, so Prien.

Noch 550 Beschäftigte in der City Nord

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Auch nach einer Fusion soll die Zentrale von Wintershall-DEA in Hamburg sein.

Bei DEA in Hamburg arbeiten derzeit noch etwa 550 Menschen. Der Standort soll zwar auch Zentrale des fusionierten Unternehmens Wintershall-DEA werden, trotzdem soll in der Hansestadt etwa jeder dritte Arbeitsplatz gestrichen werden. Betriebsrat Prien kritisierte auch, dass nach seinen Informationen hochqualifizierte Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden sollen, etwa von Geologen, die nach Öl und Gas suchen.

DEA und Wintershall wollen bis zum Sommer fusionieren - wenn die Kartellbehörden grünes Licht geben. Durch den Zusammenschluss entsteht der größte unabhängige Öl- und Gasproduzent Europas.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.02.2019 | 18:00 Uhr

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