Wolken über dem Lotsekanal in Harburg. © NDR Foto: Thomas Knobloch

Stadtentwicklungsausschuss: Wie könnte Harburg 2040 aussehen?

Stand: 04.05.2021 11:09 Uhr

Wie könnte Harburg in zwanzig Jahren aussehen? Und was macht das Zentrum attraktiver? Der Stadtentwicklungsausschuss hat am Montag mehrheitlich dem Rahmenplan 2040 zugestimmt.

Die Harburger Innenstadt könne nur wiederbelebt werden, wenn mehr Wohnraum geschaffen wird - das war eine Erkenntnis aus den Diskussionen und Ideen. Das neue "Schippseequartier" im Bereich des Harburger Rings sowie das Stadtquartier "Seevekanal" bieten demnach eine große Chance. Die Bebauungspläne seien allerdings veraltet, stammen zum Teil aus den sechziger Jahren. Deshalb sollen diese nun geändert werden, wie Frank Richter, Vorsitzender der SPD-Fraktion und des Stadtentwicklungsausschusses, mitteilte. Nur so ließen sich die Ideen für Harburg 2040 umsetzen.

Harburger Innenstadt und Binnenhafen sollen verknüpft werden

Auch der Bahnhof am Rande des Stadtkerns solle besser eingebunden werden. Ein weiteres Ziel sei die Verknüpfung der Harburger Innenstadt mit dem Binnenhafen. Durch die B73 und die Bahngleise werden diese zwei Bereiche voneinander getrennt. Hier sei eine neue, großzügige Unterführung mit offenen Rampen, Oberlichtern und einer Höhe von dreieinhalb Metern für Fußgänger und Radfahrer angedacht. Denkbar sei auch, dass Busse die neue Unterführung nutzen.

Die NDR 90,3 Nachrichtensprecherin Karolin Weiss. © NDR Foto: Marco Peter
AUDIO: Rahmenplan Harburg 2040 (1 Min)
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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.05.2021 | 11:00 Uhr

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