Stand: 13.08.2019 18:50 Uhr

Sieben Maßnahmen sollen S-Bahn besser machen

Damit Hamburgs S-Bahnen zuverlässiger fahren, haben die Deutsche Bahn und der Senat am Dienstag ein Maßnahmenpaket vereinbart. Beide Seiten wollen verhindern, dass Unbefugte ins Gleisbett laufen und technische Schwachstellen abstellen. Beim ersten Arbeitstreffen eines Runden Tisches einigten sie sich auch auf die Aufteilung der Kosten.

Sieben Maßnahmen für stabileren Betrieb

Gleich sieben Maßnahmen für einen stabileren S-Bahnbetrieb haben die Konzernbeauftragte der Deutschen Bahn im Norden, Manuela Herbort, und Hamburgs Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof beschlossen. Rieckhof erklärte: "Wir stimmen überein, dass alle Verantwortlichen einen deutlichen Beitrag zur nachhaltigen verbesserung der Situation leisten müssen."

Schnelle Eingreiftruppe soll Störungen beheben

Eine schnelle Eingreiftruppe soll zum Beispiel Störungen an Weichen, Signalen und Bahnübergängen sofort abstellen. Die Bahn zahlt dafür 280.000 Euro. Für knapp eine Million Euro schleift sie die Schienen häufiger ab und tauscht störanfällige Sensoren an den Bahnübergängen aus.

Sperren und Zäune sollen Gleise schützen

Hamburg investiert fünf Millionen Euro. Im S-Bahn-Citytunnel baut man Sperren ein, damit Unbefugte nicht mehr in den Tunnel und auf die Gleise laufen. Aus dem gleichen Grund werden auch die Gleise zwischen dem Hauptbahnhof und Harburg sowie Bergedorf eingezäunt. Schließlich gibt es eine Sauberkeitsoffensive. Mit Hochdruckreinigern werden Bahnhöfe wie Sternschanze, Holstenstraße und im Harburger Tunnel häufiger gesäubert. Damit wollen Senat und Bahn die Unzufriedenheit vieler S-Bahn-Kunden ändern.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.08.2019 | 18:00 Uhr

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