Das Rathaus in Hamburg © Colourbox Foto: Giovanni

Senat plant Abbau von Bürokratie in Hamburg

Stand: 07.09.2021 14:49 Uhr

Hamburg hat wegen der Corona-Pandemie in den kommenden Jahren deutlich weniger Geld zur Verfügung als noch vor kurzer Zeit gedacht. Um Kosten zu sparen, will der Senat Bürokratie abbauen.

Dutzende Kilometer füllen die Akten aus Papier von Senat und Behörden, das kostet Ressourcen, Platz - und damit Miete. Einen Teil davon will die Stadt künftig einsparen, indem Akten eingescannt und digital gespeichert werden. Das Papier könne schneller vernichtet werden, so Finanzsenator Andreas Dressel (SPD).

Weniger Platz für Behördenmitarbeiter

Auch beim Platz für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden will die Stadt sparen. Künftig soll jeder Beschäftigte im Schnitt 5 Quadratmeter weniger zur Verfügung haben - aktuell sind es noch mehr als 33 Quadratmeter. Gerade in der Corona-Zeit habe man gesehen, dass sich die Arbeit in den Behörden auch anders organisieren lasse, sagte Dressel.

Von Stellenabbau redet der Finanzsenator zwar nicht. Allerdings soll künftig immer dann, wenn neues Personal gebraucht wird, an anderer Stelle gespart werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 07.09.2021 | 15:00 Uhr

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