Stand: 13.01.2018 13:27 Uhr

Schüler lassen in Hamburg ihre Roboter los

Konzentriertes Gemurmel herrscht in der Aula, an vielen beleuchteten Tischen fahren Roboter aus Lego hin und her: Am Sonnabend ist das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Hamburg zum dritten Mal Austragungsort für den Regionalwettbewerb der weltweiten "First Lego League". Der Wettbewerb soll Schüler für die MINT-Fächer begeistern - für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Schüler haben Roboter gebaut und programmiert

Elf Schülerteams treten mit selbst gebauten und selbst programmierten Robotern gegeneinander an, erklärt Informatiklehrer Jörg Milde. Die Roboter basierten auf Bausteinen, die von Lego kommen. Sie müssten Aufgaben auf einem vorgegebenen Spielfeld erfüllen. In diesem Jahr drehe sich alles um "Hydrodynamics", also das Vorkommen, die Nutzung, Lagerung und Bewegung von Wasser, erklärt Milde.

Wettbewerb sorgt für Begeisterung

Und all das schafft Begeisterung. "Die Schüler sind richtig heiß und in unendlicher Geduld dabei, zu frickeln und zu programmieren", erklärt Milde. Schüler Paul, von der Klaus-Groth-Schule in Tornesch in Schleswig-Holstein, steht etwa vor einem Laptop, während hinter ihm ein Roboter fährt. Er sei gut in Physik und akzeptabel in Mathe, sagt er. Sein Team hofft beim Wettbewerb auf einen Platz im "guten vorderen Mittelfeld".

Monatelange akribische Vorbereitung

Vorbereitet wurden die Roboter laut Milde in monatelanger Akribie. Er rechnete im Vorfeld mit über 80 aktiven und zuschauenden Schülern, Eltern und Lehrern für das Event.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.01.2018 | 11:44 Uhr

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