Stand: 06.09.2018 13:11 Uhr

Sanierung der "Peking" im Zeitplan - aber teurer

Die Restaurierung des Museumsschiffs "Peking" in Wewelsfleth wird teurer als ursprünglich angenommen. Erstmals gibt es jetzt konkrete Zahlen: Die Stiftung Hamburg Maritim veranschlagt 35 statt 26 Millionen Euro für das Schiff, das das Aushängeschild des neuen Hamburger Hafenmuseums werden soll.

Giftige Stoffe und ein Holzdeck

Die höheren Kosten ergeben sich unter anderem dadurch, dass im Anstrich des mehr als 100 Jahre alten Schiffes giftige Schadstoffe gefunden wurden. Außerdem wird es deutlich teurer, auf dem Stahlschiff - wie im Original - ein Holzdeck zu verlegen. Hinzu kommen gestiegene Kosten für die Restaurierung der Takelage, von Aufbauten und Ausrüstung.

Freitag geht's zurück ins Wasser

Erfreulich ist dagegen, dass der Zeitplan eingehalten wird, wie Joachim Kaiser, Vorstand der Stifung Hamburg Maritim, im Gespräch mit NDR 90,3 ankündigte: 2020 soll die "Peking" von der Peters-Werft in Wewelsfleth an der Stör abgeliefert werden. Am Freitagmittag kommt das Schiff zum ersten Mal seit Beginn der Restaurierung wieder ins Wasser und wird an die Pier verholt. Die Werft braucht das Dock für einen anderen Auftrag.

Die Arbeiten am Unterwasserschiff der Peking sind inzwischen abgeschlossen. Anders als anfangs befürchtet konnte dort der überwiegende Teil erhalten werden.


06.09.2018 13:10 Uhr

In einer früheren Version des Artikels hatten wir die ursprüngliche Kostenschätzung mit 23 Millionen Euro angegeben. Wir stellen richtig, dass die ursprünglich angegebene Summe bei 26 Millionen Euro liegt und nun auf 35 Millionen Euro geschätzt wird.

Späte Rückkehr in die Heimat: Die Geschichte der "Peking"

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.09.2018 | 11:00 Uhr

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