Stand: 15.02.2017 14:52 Uhr

Wo Radschnellwege nach Hamburg Sinn machen

Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit - auch bei weiteren Entfernungen: Im Hamburger Umland soll die Idee möglichst bald umgesetzt werden. Am Mittwoch hat die Metropolregion Hamburg eine Analyse der Technischen Universität Hamburg-Harburg vorgestellt, die untersucht hat, ob und wo Radschnellwege sinnvoll wären.

Konkrete Strecken werden später ermittelt

33 Korridore machten die Verkehrsplaner ausfindig, wie NDR 90,3 berichtete. Demnach könnten Strecken sternförmig von Elmshorn, Quickborn, Bad Oldesloe oder Lüneburg direkt nach Hamburg führen. Konkrete Routen werden aber erst im Zuge einer späteren Machbarkeitsstudie ermittelt.

Breitere Wege

Vier Meter breite Radwege seien nicht nur für die Radtour am Sonntag bequem, sondern vor allem für Leute, die es eilig haben. Zum Beispiel morgens auf dem Weg zur Arbeit, sagte Jacob Richter von der Metropolregion Hamburg: "Ein Radschnellweg ist ein Weg, wo Radfahrer möglichst ohne Störungen, Ampeln, Autoverkehr, Fußgänger, richtig schön schnell richtig gut fahren können."

Strecke von Elmshorn soll geprüft werden

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Die Technische Universität Hamburg-Harburg hat 33 Korridore (blau-weiß gestrichelte Bereiche) für potenzielle Radschnellwege in der Metropolregion ausgemacht.

Ziel sei es, die chronisch verstopften Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen dadurch zu entlasten, dass Pendler zumindest einen Teil der Strecke mit dem Rad fahren und dann zum Beispiel in die Bahn steigen. Am weitesten sind die Überlegungen für die Strecke von Elmshorn, Tornesch über Halstenbek nach Hamburg. Dort wird jetzt untersucht, wo genau die Strecke lang laufen könnte.

Baustart in drei Jahren?

In drei Jahren könnte es dann losgehen mit dem Bau der ersten Schnellwege, sagte Hamburgs Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.02.2017 | 15:00 Uhr

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