Blick auf die neu gebaute Wohn- und Geschäftsanlage an der Alstertwiete im Hamburger Stadtteil St. Georg. © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

Preise für Häuser und Wohnungen in Hamburg deutlich gestiegen

Stand: 15.04.2021 12:14 Uhr

Die Corona-Pandemie hat die Preise für Häuser und Wohnungen in Hamburg noch einmal steigen lassen. Der Zuwachs lag im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 14 Prozent. Das ergab die Auswertung der Hamburger Notarverträge.

Alle rund 12.000 Haus- und Grundstücksverkäufe sind in den "Immobilienmarktbericht Hamburg 2021" eingeflossen. Die Preise sind damit viel genauer als die gängige Auswertung von Immobilienanzeigen. Die Pandemie hat frühere Verteuerungen noch verdoppelt. Ein Einfamilienhaus kostete im Vergleich zum Vorjahr 14 Prozent mehr, durchschnittlich 903.000 Euro. Mittelreihenhäuser verteuerten sich um 15 Prozent auf 520.000 Euro. Normalverdiener können sich das kaum noch leisten.

Angebot an Immobilien geht zurück

Eigentumswohnungen, die besonders viel verkauft wurden, verteuerten sich um 13 Prozent. Der Quadratmeterpreis kletterte auf 5.400 Euro. Die Preise steigen nicht nur wegen der großen Nachfrage, das Angebot an Immobilien geht auch zurück. Damit klettern auch die Bodenrichtwerte, wie der Gutachterausschuss erklärt. Das nackte Grundstück für ein Einfamilienhaus kostet in Hamburg schon eine halbe Milllion Euro.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.04.2021 | 12:00 Uhr

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