Stand: 18.11.2019 15:33 Uhr  - NDR 90,3

Polizist angefahren: 44-Jähriger vor Gericht

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Der Angeklagte hatte bei seiner Fahrt im Februar einen Polizisten angefahren.

Im Prozess um eine waghalsige Autofahrt mit Unfall und Fahrerflucht im Februar dieses Jahres hat der Angeklagte vor dem Hamburger Landgericht am Montag ein Geständnis abgelegt. Den Polizisten, den er in der Holstenstraße in Altona anfuhr und verletzte, will der 44-Jährige allerdings nicht gesehen haben.

Polizist verletzt

Der Polizist hatte noch versucht, den Wagen aufzuhalten. Nach eigenen Angaben rief er "Stop!" und klopfte auf die Motorhaube. Der Fahrer sei jedoch nicht stehengeblieben. Er habe stattdessen Gas gegeben. "Der hat mich ganz bewusst angefahren", sagte der Polizist vor dem Landgericht. Die Folge: Der Beamte erlitt einen Wadenbeinbruch und einen Kreuzbandriss.

Unter Drogen mit gestohlenem Auto unterwegs

Der Angeklagte widersprach dieser Darstellung. Er habe den Polizisten nicht einmal gesehen, behauptet er beim Prozessauftakt. Der 44-Jährige war unter Drogen mit einem gestohlenen Auto unterwegs. Als er in der Holstenstraße in eine Polizeikontrolle geriet, sei er in Panik geraten und habe fliehen wollen. Er rammte erst mehrfach einen anderen Wagen, dann den Polizisten. Der Angeklagte ist vorbestraft und war erst einen Monat vor der verhängnisvollen Fahrt aus der Gefängnis gekommen.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 18.11.2019 | 17:00 Uhr

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