Stand: 30.06.2020 15:51 Uhr  - NDR 90,3

Peter Tschentscher stärkt Innensenator den Rücken

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Hält an seinem wiedergewählten Innensenator fest: Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat am Dienstag auf der Landespressekonferenz Innensenator Andy Grote (beide SPD) erneut den Rücken gestärkt. Grote steht nach einem Umtrunk mit mehreren Personen nach seiner Wiederernennung unter Druck. Die Opposition aus CDU, Linken und AfD fordert deswegen seinen Rücktritt.

Tschentscher: "Das Verhalten war ein Fehler"

Unabhängig davon, ob Grote bei dem Umtrunk mit 30 Freunden und Bekannten vor drei Wochen gegen geltende Corona-Regeln verstoßen habe, sehe er keinen Grund für dessen Rücktritt, so Tschentscher. "Das was dort stattgefunden hat, hätte nicht stattfinden sollen," sagte Tschentscher. Dass das Verhalten Grotes ein Fehler gewesen war, sei gemeinsame Haltung des Senats. Jedoch habe der Innensenator selbst Einsicht geäußert und sich mehrfach dafür entschuldigt, sagte der Bürgermeister.

Außerdem habe Grote habe in den letzten Jahren gezeigt hat, dass er ein sehr guter Innensenator sei. Er ergänzte darum: "Ein solcher einmaliger Fehler rechtfertigt keinen Rücktritt."

Reifen des Wagens von Grotes Ehefrau zerstochen

Unbekannte haben unterdessen das Auto von Grotes Ehefrau attackiert. An dem geparkten Wagen wurden alle Reifen zerstochen. Die Frau des Innensenators hatte ihr Auto in der Wohlwill-Straße auf St. Pauli abgestellt. Erst vor einem halben Jahr wurden Steine und Farbbeutel auf Grotes Dienstwagen geworfen, in dem auch sein zweijähriger Sohn saß.

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Kommentar: Tschentscher hält an Grote fest

Für seine Stehparty in Corona-Zeiten hat Andy Grote sich entschuldigt, zurückgetreten ist er nicht. Auch Bürgermeister Peter Tschentscher hält an ihm fest. Ein Kommentar von Anette van Koeverden. (27.06.2020) mehr

Grote lehnt Rücktritt ab

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 30.06.2020 | 16:00 Uhr

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