Stand: 08.08.2018 17:58 Uhr

Ozon-Werte bedenklich angestiegen

Die Ozon-Konzentration hat in Hamburg zum zweiten Mal in diesem Jahr die Grenze von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten. Laut Umweltbehörde sollten Menschen, die empfindlich auf Ozon reagieren, Anstrengungen im Freien vermeiden.

In Bramfeld und Neugraben besonders hoch

Um 14 Uhr war am Mittwoch die Ozon-Konzentration in der Stadt am höchsten: Gleich mehrere Messstellen zeigten Werte über 180. Betroffen waren die Stadtteile Bramfeld und Neugraben mit 181 Mikrogramm pro Kubikmeter. Am Flughafen und im Bereich Sternschanze lagen die Werte nur knapp darunter. Danach gingen die Ozonwerte mit Abnahme der Sonneneinstrahlung zurück.

Dennoch rät die Umweltbehörde allen Hamburgerinnen und Hamburgern nach Möglichkeit mit Bus, Bahn oder dem Fahrrad zu fahren und das Auto stehen zu lassen. So könne ein weiterer Anstieg der Ozon-Konzentration vermieden werden. Erhöhte Ozonwerte wirken sich auf die Gesundheit aus. Man fühlt sich schlapp, die Schleimhäute sind gereizt und es kann zu Atembeschwerden und Kopfschmerzen kommen. Die aktuellen Ozonwerte kann man im NDR-Videotext (Tafel 678) und im Internet abrufen.

Ozon - Schutz und Gefahr für Menschen

Das farblose und giftige Gas Ozon in der Atmosphäre schützt die Erde in 20 bis 30 Kilometern Entfernung vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne. In Bodennähe wird es hauptsächlich aus vom Menschen verursachten Stoffen gebildet, die im Straßenverkehr, beim Gebrauch von Lösungsmitteln und bei Überdüngung entstehen. Der maximale 8-Stunden-Wert eines Tages darf an höchstens 25 Tagen pro Kalenderjahr, gemittelt über 3 Jahre, den Wert von 120 µg/m3 überschreiten. Ozon mindert die Lungenfunktion und führt zu Atemwegsbeschwerden. Es steht im Verdacht, Krebs auszulösen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 08.08.2018 | 17:00 Uhr

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