Stand: 16.01.2020 16:57 Uhr  - NDR 90,3

Oberleitung gerissen: Zug in Hamburg evakuiert

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Der Zug blieb wegen einer gerissenen Oberleitung auf der Lombardsbrücke stehen. Er wurde evakuiert.

Wegen einer gerissenen Oberleitung ist ein Nahverkehrszug auf dem Weg nach Flensburg zwischen dem Hamburger Bahnhof Dammtor und dem Hauptbahnhof liegen geblieben. An Bord des doppelstöckigen Zuges befanden sich am Donnerstagmorgen 68 Fahrgäste. Sie hörten gleich nach der Ausfahrt um 8.43 Uhr aus dem Hauptbahnhof einen lauten Knall - das Oberleitungskabel war gerissen und auf das Zugdach aufgeschlagen. Der Zug blieb sofort stehen.

Niemand verletzt - Zug evakuiert

Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand, aber die Fahrgäste mussten lange warten. Erst etwa anderthalb Stunden nach dem Unglück wurde die Feuerwehr vom Notfallmanagement der Bahn alarmiert. Der Zug und die Nachbargleise wurden stromlos geschaltet und die Fahrgäste konnten über die Gleise den Zug verlassen. Mit zwei Gelenkbussen der Hochbahn wurden die Fahrgäste dann nach Altona oder zum Hauptbahnhof gefahren.

Oberleitung gerissen: Zug evakuiert

Hamburg Journal -

Weil die Oberleitung gerissen war, ist ein Regionalzug auf der Hamburger Lombardsbrücke stehen geblieben. Die Reisenden mussten mehr als zwei Stunden ausharren.

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Verspätungen und Zugausfälle

In der Folge kam es zu Verspätungen und Zugausfällen. Züge mussten nach Altona umgeleitet werden, wie eine Bahnsprecherin sagte. Betroffen war auch der Fernverkehr. Wegen der Reparaturarbeiten war die Strecke mehrere Stunden gesperrt. Erst am Nachmittag konnten die Gleise nach Angaben der Bahn wieder freigegeben werden.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 16.01.2020 | 12:00 Uhr

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