Stand: 03.09.2019 18:00 Uhr  - Hamburg Journal 18.00

Neue Residenz für Alsterschwäne kommt später

Schwäne auf dem Mühlenteich.  Foto: Anna Rüter
In der Regel ziehen die Alsterschwäne im November in ihr Winterquartier.

Mehr Schutz vor Infektionskrankheiten wie der Geflügelpest: Die Hamburger Alsterschwäne sollen eigentlich bald in eine neue Schutzhütte umziehen, die auch als Winterquartier fungieren soll. Doch aus der geplanten Eröffnung bis Jahresende wird nichts - es ist noch nicht einmal mit dem eigentlichen Bau begonnen worden, sagte Daniel Gritz, Sprecher des zuständigen Bezirksamts Hamburg-Nord.

Fläche müsste zubetoniert werden

Zum einen gebe es die benötigten Container nicht schon fertig ausgerüstet - sie müssen also erst umgebaut werden. Zum anderen spricht gegen den jetzigen Standort am Eppendorfer Mühlenteich unter der Güterumgehungsbahn, dass eine größere Fläche in einer Grünanlage zubetoniert werden müsste. Der Bezirk hat bereits einen anderen Standort im Visier, will ihn aber noch nicht öffentlich nennen.

In der Vergangenheit wurden Zeltdächer über der Schwanenresidenz am Eppendorfer Mühlenteich aufgebaut. Die neue Anlage soll aber komfortabler sein und mittelfristig Kosten sparen. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) hatte dafür vor rund einem Jahr mehrere Hunderttausend Euro zugesagt.

Alsterschwäne jahrhundertelange Tradition

Das Hamburger Schwanenwesen hat eine jahrhundertelange Tradition. Die Hansestadt brach damit den Brauch, dass die Schwanenhaltung nur Königen und Fürsten vorbehalten war. Das Amt des Schwanenvaters gibt es bereits seit 1674.

VIDEO: Heimatkunde: Alsterschwäne (3 Min)

 

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal 18.00 | 03.09.2019 | 18:00 Uhr

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