Stand: 10.07.2018 06:00 Uhr

Soko gegen Privatvermietungen an Touristen

Hamburg ist bei Reisenden beliebt: Knapp 14 Millionen Mal haben Touristen im vergangenen Jahr in Hamburg übernachtet. Über Internetplattformen werden den Besuchern immer öfter normale Wohnungen zum Übernachten angeboten. Dagegen will die SPD im Bezirk Hamburg-Mitte jetzt vorgehen.

Mietwohnung.

Hamburg geht stärker gegen Airbnb-Anbieter vor

Hamburg Journal -

Viele Touristen buchen Privatwohnungen über Internet-Portale wie Airbnb. So nimmt der Druck auf den Wohnungsmarkt zu. Die Stadtentwicklungsbehörde plant nun eine Registrierungspflicht.

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Wohnraum ist knapp

Torben Wiencke, SPD-Fraktionsgeschäftsführer in Hamburg-Mitte, stellt klar: Es gehe nicht um das Kinderzimmer, das hin und wieder über das Wochenende untervermietet wird. Im Fokus stünden vielmehr Wohnungen, die eigens und ausschließlich für den Zweck der Weitervermietung erworben oder angemietet werden. Dagegen müsse man etwas tun, meint Wiencke, denn der Wohnraum gerade in Mitte sei ohnehin knapp.

Soko "Wohnraumschutz" soll gegen Verstöße vorgehen

Auf Antrag der SPD hat der Hauptausschuss im Bezirk nun beschlossen, dass es eine zentrale Sonderkommission "Wohnraumschutz" geben soll. Nach dem Vorbild der Soko "Autoposer" soll diese neue Einheit Verstöße gegen das Wohnraumschutzgesetz aufdecken und öffentlichkeitswirksam anprangern. Dadurch würden andere abgeschreckt, so die Hoffnung der SPD.

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt und Staatsrat Andreas Rieckhof (beide SPD) hatten bereits im Mai Regelungen zur Einschränkung von Internetplattformen wie Airbnb angekündigt. "Es sollte nicht sein, das Wohnraum überwiegend zu touristischen Zwecken genutzt wird", hatte Rieckhof damals gesagt.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.07.2018 | 06:00 Uhr

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