Stand: 06.12.2017 14:15 Uhr

Messerangriff in Jenfeld war Beziehungstat

Eine Woche nach dem Messerangriff auf eine 34 Jahre alte Frau im Hamburger Stadtteil Jenfeld ist die Tat nach Angaben der Polizei aufgeklärt. Die Beamten der Mordkommission nahmen den 39-jährigen Ehemann des Opfers und eine 38-jährige Bekannte des Mannes fest und führten sie dem Haftrichter vor, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen die beiden Tatverdächtigen. Sie stehen im Verdacht, die Tat gemeinschaftlich geplant zu haben. Dabei soll die 38-Jährige die Ehefrau in ihrer Wohnung niedergestochen haben. Die beiden Tatverdächtigen sollen laut NDR 90,3 keine Liebesbeziehung haben.

Finanzielle Motive?

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. Die Polizei geht von finanziellen Motiven aus. Spezialkräfte fassten den Ehemann am Montagabend in seiner Wohnung in Jenfeld. Zuvor war bereits die 38-Jährige in Eppendorf festgenommen worden. Möglicherweise spekulierten beide auf die Lebensversicherung des Opfers. Die 34-Jährige hatte angegeben, von einer unbekannten Frau niedergestochen worden zu sein. Sie wurde schwer verletzt, es besteht jedoch keine Lebensgefahr. Das Ehepaar lebte seit Jahren zusammen mit einem achtjährigen Sohn in der Rodigallee.

Weitere Informationen

34-Jährige in Jenfeld niedergestochen

Im Hamburger Stadtteil Jenfeld ist eine 34-Jährige mit einem Messer attackiert und verletzt worden. Sie soll von einer Frau angegriffen worden sein. Die Hintergründe sind noch unklar. (29.11.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 05.12.2017 | 19:30 Uhr

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