Stand: 13.07.2020 12:21 Uhr

Mehr Geld für Beschäftigte in Fast-Food-Restaurants

In Hamburg bekommen die Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s und Burger King deutlich mehr Geld. Ab Juli steigen die Löhne und Gehälter in den kommenden vier Jahren um bis zu 28 Prozent. "Ein großer Schritt aus dem Niedrig-Lohn-Sektor", freut sich Anne Wigger von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, kurz NGG. Lange war der Tarifkonflikt in der Systemgastronomie völlig festgefahren, dann brachte die Schlichtung für die bundesweit gut 120.000 Beschäftigten den Durchbruch.

12 Euro ab 2024

Der Stundenlohn von mindestens 12 Euro soll spätestens 2024 für alle in der Branche gelten. "Schaut genau auf die Juli-Abrechnung", rät die Gewerkschaftssekretärin Wigger. Denn ungelernte Kräfte haben bereits jetzt einen Anspruch von zehn Euro pro Stunde; wer eine abgeschlossene Ausbildung hat, muss mindestens 12,81 Euro bekommen. In vier Jahren dann 15,36 Euro.

Von den Steigerungen profitieren neben den Mitarbeitenden von McDonalds und Burger King unter anderem auch die von Starbucks, KFC, Nordsee, Autogrill sowie Tank & Rast.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 13.07.2020 | 12:00 Uhr

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