Stand: 12.08.2019 17:50 Uhr

Magdeburg: Zwei Haftbefehle nach Attacke

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In einer Straßenbahn in Magdeburg wollte der junge Hamburger Randalierer stoppen - und wurde dabei selbst zum Opfer.

Nach dem Angriff auf einen jungen Mann aus Hamburg in Magdeburg sind erste Haftbefehle erlassen worden. Die Polizei nahm zwei junge Männer im Alter von 16 und 18 Jahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts fest. Zudem seien zwei 16-jährige Frauen tatverdächtig. Das 22-jährige Opfer schwebt inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr.

Mehrere Angreifer

Der in Hamburg lebende junge Mann hatte am Samstagabend eine Gruppe von jugendlichen Randalierern in einer Magdeburger Straßenbahn zur Rede gestellt. Nach Polizeiangaben wollte er sie davon abhalten, die Einrichtung der Bahn zu beschädigen. Daraufhin wurde er selbst zum Ziel: Die Randalierer traten und schlugen gemeinsam auf ihn ein. Die Polizei sprach von mindestens vier Männern und Frauen - möglicherweise aber auch sieben Personen.

Als die Straßenbahn an einer Haltestelle nahe des Magdeburger Hauptbahnhofs die Türen öffnete, attackierten die Randalierer ihr Opfer auf dem Gehweg weiter und flüchteten anschließend. Der junge Hamburger erlitt schwerste Kopfverletzungen.

Auswertung von Zeugenaussagen

Eine sofortige Fahndung der Polizei blieb ohne Erfolg. Auf die Spur der mutmaßlichen Angreifer waren die Ermittler durch Zeugenaussagen gekommen. Sie hatten sich auf die Öffentlichkeitsfahndung gemeldet, sagte eine Polizeisprecherin. Außerdem gebe es Videoaufnahmen von der Tat. 

Blaulicht eines Polizeiwagens. © picture alliance / dpa Foto: Christophe Gateau

Angriff auf Hamburger in Magdeburg

NDR 90,3 -

Ein junger Mann aus Hamburg ist in Magdeburg schwer verletzt worden, weil er Randalierer in der Straßenbahn stoppen wollte. Laut Polizei schwebt der 22-Jährige in Lebensgefahr.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.08.2019 | 18:00 Uhr

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