Stand: 17.04.2021 13:18 Uhr

Lockdown bis 2. Mai: Hamburgs Corona-Regeln

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat der Hamburger Senat den Lockdown bis 2. Mai verlängert. Hier die Regeln:

Allgemein: Ausgangssperre, Maskenpflicht und Abstandsregeln

  • Von Karfreitag an bis vorerst zum 2. Mai gilt für Hamburg eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. Immer von 21 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages sind alle Hamburgerinnen und Hamburger verpflichtet, zu Hause zu bleiben. Bei Verstößen wird ein Bußgeld fällig. Ausgenommen sind alle Wege zur Arbeit, medizinische Notfälle und die Versorgung von Tieren oder ähnliche gewichtige Gründe. Einzelpersonen dürfen während der Ausgangssperre draußen sein, um alleine Sport zu treiben oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Dies soll möglichst im Umfeld der Wohnung geschehen.
  • An vielen Orten in der Stadt gilt eine allgemeine Maskenpflicht. Demnach sollten Menschen etwa rund um die Alster, an der Elbe, den Landungsbrücken und im Stadtpark am Wochenende und an Feiertagen auch draußen eine Maske tragen müssen. Hier gibt es eine komplette Liste der betroffenen Straßen, Plätze und Grünflächen.
  • Zu Personen, mit denen man im selben Haushalt lebt, muss kein Abstand gehalten werden.
  • In Bussen und Bahnen, beim Einkaufen, bei Gottesdiensten, bei Amtsgängen zu Behörden und bei Gesundheitsbehandlungen müssen Menschen ab 14 Jahren grundsätzlich medizinische Masken tragen. Darunter fallen insbesondere OP-Masken und Masken mit dem Standard KN95 oder FFP2.
  • In Fahrzeugen müssen Insassen und Insassinnen medizinische Masken tragen, wenn darin Personen aus unterschiedlichen Haushalten gemeinsam sitzen. Der oder die Fahrerin ist davon ausgenommen.
  • Auch in Büros und Betrieben und in öffentlichen Gebäuden sind medizinische Masken vorgeschrieben. Die Maske darf abgelegt werden, wenn es sich um einen geschlossenen Raum handelt, in dem lediglich eine Person anwesend ist, oder wenn eine geeignete technische Vorrichtung vorhanden ist, durch die die Ausbreitung von Tröpfchen durch Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird. Die Maske darf zudem vorübergehend abgelegt werden, wenn dies zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.
  • Wer aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit ist, muss dies mit einem ärztlichen Attest (Original) oder einem Schwerbehindertenausweis nachweisen können.
  • Es gelten weiterhin die allgemeinen Hygienevorgaben, Schutzkonzepte und die Maskenpflicht. Die Einhaltung dieser Regeln bleibt die Voraussetzung für alle zugelassenen Aktivitäten.

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

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