Stand: 28.05.2017 16:13 Uhr

Laufen gegen rechts: Hamburger setzen ein Zeichen

Tausende Läufer sind am Sonntag gemeinsam um die Hamburger Alster gelaufen, um ein Zeichen gegen Rassismus, Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. Die Marathon-Abteilung des FC St. Pauli hatte zu diesem "Lauf gegen rechts" aufgerufen. Um 10 Uhr ging es los. Die Läufer starteten in drei Gruppen zum rund 7,5 Kilometer langen Lauf um die Außenalster - links herum natürlich. Laut Hamburg Journal kamen rund 3.000 Läufer und bescherten den Organisatoren damit einen Teilnehmerrekord.

Prominente Unterstützung

Im Gespräch mit NDR 90,3 erklärte Organisatorin Anke Kleinemeier, wie wichtig es sei - gerade auch im Wahljahr 2017 - gegen Rechts aufzustehen: "Es ist wichtig, ein klares Zeichen zu setzen und sich einzumischen." Dem Aufruf folgte auch der ehemalige Fußballer vom FC St. Pauli Fabian Boll. "Man sieht ja, wohin die Welt driftet", begründete Boll seine Teilnahme. "Wenn man da mal ein kleines Zeichen setzt, indem man um die Alster läuft, dann passt das schon."

Gewinne an antirassistische Initiativen

Den Sieg holte jedoch ein anderer: Sportwissenschaftler und Familienvater Christian Teich aus Hamburg-Winterhude schaffte die Runde in 26 Minuten. Die erzielten Erlöse der Veranstaltung gehen als Spende an das Hamburger Bündnis gegen Rechts sowie Flüchtlings- und antirassistische Initiativen.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 28.05.2017 | 19:30 Uhr

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