Stand: 10.07.2018 14:34 Uhr

Kühne wehrt Übernahmeversuch bei Hapag-Lloyd ab

Der französische Konkurrent CMA CGM hat versucht, das Hamburger Unternehmen Hapag-Lloyd zu übernehmen. Das hat Großaktionär Klaus-Michael Kühne bestätigt. Er sieht es vielmehr anders herum: Die Franzosen seien aus seiner Sicht ein Übernahmekandidat.

Ein Containerschiff der Reederei Hapag-Lloyd im Hamburger Hafen.

Hapag-Lloyd: Kühne lehnt Übernahmeversuch ab

Hamburg Journal 18.00 -

CMA CGM hat von Großaktionär Klaus-Michael Kühne eine Absage bekommen. Der Milliardär sieht eher den französischen Konkurrenten als einen Übernahmekandidaten für Hapag-Lloyd.

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Milliardär hält 25 Prozent an Hapag-Lloyd-Anteilen

"Wir wollen uns nicht von den Franzosen übernehmen lassen," sagte Klaus-Michael Kühne kämpferisch vor mehreren hundert Aktionären bei der Hauptversammlung von Hapag-Lloyd. Im Gegenteil: "Allenfalls wollen wir die Franzosen übernehmen", meinte Kühne. Ihm und seinen Unternehmen gehören rund 25 Prozent der Reederei-Aktien. Um die Franzosen übernehmen zu können, müsse aber noch etwas mehr Geld in die Kasse kommen, so Kühne unter Applaus.

Klaus-Michael Kühne vor Hapag-Lloyd-Container (Montage) © picture alliance/Christina Sabrowsky/dpa, picture alliance / NurPhoto Fotograf: Christina Sabrowsky, Emmanuele Contini

Kühne: Hapag-Lloyd könnte CMA CGM übernehmen

NDR 90,3 -

CMA CGM hat nach dem Hamburger Konkurrenten Hapag-Lloyd gegriffen. Großaktionär Klaus-Michael Kühne wehrt den Übernahmeversuch ab und sieht eher CMA CGM als Übernahmekandidaten.

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Kühne beunruhigt Übernahmeversuch nicht

Im Gespräch mit NDR 90,3 gab sich der Großaktionär gelassen angesichts der jüngsten Berichte, dass CMA CGM den Konkurrenten Hapag-Lloyd schlucken wollte: "Es beunruhigt mich nicht. Man hat auch bei mir verschiedene Versuche gemacht, uns zu Gesprächen zu bewegen. Wir haben uns alle gesagt: Das macht so keinen Sinn, das wollen wir nicht. Wahrscheinlich versuchen die Franzosen auf diese Weise im Trüben zu fischen."

Hapag-Lloyd-Chef kündigt Einsparungen an

Kühne selbst zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung bei Hapag-Lloyd, will seine Anteile behalten und der Reederei treu bleiben. Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen kündigte unterdessen für das laufende Jahr weitere Einsparungen an. Die Preise für Treibstoff sind stark gestiegen, die Frachtraten, die Hapag-Lloyd von seinen Kunden bekommt, dagegen kaum. Unrentable Routen will Habben Jansen beispielsweise nicht mehr bedienen.

Weitere Informationen
NDR Fernsehen

Hapag-Lloyd: Aus Hamburg in die Welt

17.03.2018 12:45 Uhr
NDR Fernsehen

Die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd ist die viertgrößte Containerreederei der Welt. Wie sieht das Unternehmen von innen aus? Lohnt sich die Containerfahrt langfristig noch? mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.07.2018 | 16:00 Uhr

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