Mitglieder von Extinction Rebellion haben sich auf der Köhlbrandbrücke an Masten festgekettet. Daneben ein Polizeiauto.

Klimaschützer ketten sich an Köhlbrandbrücke

Stand: 18.03.2021 18:24 Uhr

Mehrere Anhänger der Klimaschutzbewegung Extinction Rebellion haben sich am Donnerstag auf der Hamburger Köhlbrandbrücke festgekettet und so den Verkehr mehrere Stunden lang behindert.

Die Aktivisten hätten sich am Morgen jeweils an der Mittelleitplanke festgekettet, sagte ein Polizeisprecher. Um die Sicherheit der Klimaschützer und der Einsatzkräfte gewährleisten zu können, habe die Polizei jeweils eine der zwei Fahrspuren pro Richtung abgesperrt. Deshalb sei es in der Umgebung zu Verkehrsbehinderungen sowohl hinein in den Hafen als auch in Richtung Autobahn 7 gekommen. Erst im Laufe des Nachmittags sei es gelungen, die Festgeketteten zu entfernen. Der Staatsschutz ermittele nun wegen der nicht angemeldeten Versammlung.

Extinction Rebellion wollte eigenen Angaben zufolge mit der Aktion erreichen, dass die Politik in Sachen Klimakrise handelt. "Klimanotstand anerkennen", war auf einem an der Mittelleitplanke aufgehängten Banner zu lesen. Bereits im November 2020 hatten Aktivisten die Brücke blockiert, um ein Zeichen gegen maßlosen Konsum zu setzen. Die markante Köhlbrandbrücke ist eine wichtige verbindung im Hamburger Hafen.

 

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal 18.00 | 18.03.2021 | 18:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

Mitarbeiter reinigen die Tische im Biergarten des Restaurants "Maybach" im Stadtteil Eimsbüttel. © picture alliance/dpa | Marcus Brandt Foto: Marcus Brandt

Corona-Regeln: Hamburger Senat beschließt weitere Lockerungen

Unter anderem dürfen zu Pfingsten die Außengastronomie und der Einzelhandel unter Auflagen wieder öffnen. mehr