Stand: 26.04.2020 18:40 Uhr

Kaum Verstöße gegen Corona-Regeln

Mit großem Abstand zueinander, als Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus, verbringen Menschen beim Spazierengehen, Spielen und Joggen einen sonnigen Sonntagnachmittag im Stadtpark. © Markus Scholz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Markus Scholz
Die meisten Menschen hielten sich an die Abstandsregeln.

Trotz besten Wetters haben sich am Wochenende die meisten Hamburger und Hamburgerinnen an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus gehalten und sind zueinander auf Abstand gegangen. "Es hat bestimmt den einen oder anderen Verstoß gegeben. Aber die sind nicht so gravierend, dass sie uns gemeldet wurden", sagte ein Sprecher der Polizei am Sonntag in Hamburg. Zuletzt hatte die Polizei täglich 150 bis 300 Verstöße gegen das Kontaktverbot registriert und gleichzeitig die Hamburger und Hamburgerinnen für ihr gutes Verhalten gelobt.

Maskenpflicht: Vorerst noch keine Bußgelder

Die Einhaltung der Maskenpflicht, die ab Montag in Hamburg für das Einkaufen und den öffentlichen Personennahverkehr gilt, soll nach Angaben der Polizei zunächst noch nicht kontrolliert werden. Auch ein Bußgeld für Menschen, die ohne Maske ein Geschäft betreten, ist nach Angaben von Justizsenator Till Steffen (Grüne) vorerst nicht geplant. "Das wollen wir uns erst ansehen, ob das überhaupt erforderlich ist", sagte er. Es gebe nur ein Bußgeld für die Ladeninhaberinnen und -inhaber, wenn sie nicht darauf achten, dass Menschen einen Mundschutz tragen.

Yachthafen Wedel für Menschen aus Hamburg weiter gesperrt

Eine kleine Erleichterung gibt es unterdessen für Menschen, die Segel- oder Motorboote besitzen. Ab sofort dürfen sie in den Jachthäfen an ihren Booten arbeiten, die noch im Winterlager liegen, um sie für die Sommersaison fit zu machen. Ausfahrten sind allerdings noch nicht gestattet. Der Yachthafen Wedel bleibt dagegen für Menschen aus Hamburg gesperrt. Das bestätigte die Polizei Wedel NDR 90,3. An der Regelung vom 23. März habe sich nichts geändert, sagte ein Sprecher. Nur Bootsbesitzer mit Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein dürfen demnach das Gelände für Arbeiten aufsuchen, teilte die Polizei mit.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.04.2020 | 09:00 Uhr

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