Zwei Mitglieder der Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) schichten in Hamburg auf dem Rathausmarkt Sandsäcke zu einem Schutzwall auf. © picture alliance / dpa Foto: Angelika Warmuth

Katastrophenschutz: Hamburg sieht sich gut aufgestellt

Stand: 19.07.2021 18:54 Uhr

Mit Blick auf die verheerenden Überschwemmungen in Teilen Deutschlands sieht sich der Hamburger Katastrophenschutz gut gerüstet. Mitte September beginnt die Sturmflutsaison.

Durch die langjährige Erfahrung mit Sturmfluten in Hamburg seien die Abläufe im Katastrophenfall immer wieder verbessert worden, erklärte Maik Vorwerk, zuständiger Referatsleiter für Katastrophenschutz in der Innenbehörde, am Montag im Gespräch mit NDR 90,3. Neue Quartiere seien wassersicher gebaut, die Warnsirenen auf dem neuesten Stand. Vorwerk: "Auch da haben wir in diesem Jahr wieder viel Geld in die Hand genommen, um das Netz zu modernisieren und technisch auf den neuesten Stand zu bringen."

Warn-App NINA empfohlen

Im Hafen gibt es Böllerschüsse zur Warnung für alle, die nicht online sind. Auf dem Smartphone sollte man eine Warn-App haben. Vorwerk: "Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz empfiehlt die Warn-App NINA, da sollte man sich registrieren und auf dem Laufenden halten."

Innenbehörde koordiniert im Katastrophenfall

Im Katastrophenfall liegt die Leitung des Einsatzes beim Staatsrat der Innenbehörde. Ihm unterstehen die Fachbehörden. Die Bezirke müssen im Notfall Menschen unterbringen und betreuen, die in Sicherheit gebracht wurden.

Die Sturmflutsaison beginnt in Hamburg Mitte September. Weitere Informationen der Stadt zum Thema Katastrophenschutz gibt es im Internet unter www.hamburg.de/katastrophenschutz.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.07.2021 | 16:12 Uhr

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