Stand: 01.09.2020 07:54 Uhr

James-Last-Straße: Hamburg findet keinen Ort

Ein Porträtbild zeigt den Bandleader James Last, wie er sich auf ein Klavier stützt. © dpa - Bildfunk Foto: Kay Nietfeld
Der beliebte Musiker James Last verstarb 2015. Ob in Hamburg eine Straße nach ihm benannt wird, ist momentan fraglich.

James Last war einer der beliebtesten Bandleader und Komponisten Europas. Doch bei Hamburgs Bezirkspolitikerinnen und -politikern und in den Verwaltungen scheint er wenig Fans zu haben. Seit zwei Jahren schieben die Bezirke Wandsbek, Hamburg-Nord und Eimsbüttel den Vorschlag seines Fanclubs wie einen schwarzen Peter weiter, eine Straße oder einen Platz nach James Last zu benennen.

Keine geeignete Fläche zum Andenken in Hamburg?

Die Ortsausschüsse Alstertal und Langenhorn winkten ab: Sein früheres Wohnumfeld Poppenbüttel oder Langenhorn sei zu klein. Es müsse etwas Zentrales sein, meine auch die Witwe. Nun ist der Bezirksversammlungsausschuss in Hamburg-Mitte dran, obwohl Last dort weder wohnte, noch ein Studio hatte. Auch hier sieht es schlecht aus. Das Bezirksamt schreibt, eine geeignete Fläche stehe nicht zur Verfügung.

James Last soll auf die Warteliste

James Last könne aber auf die Warteliste. Sie umfasse allerdings schon 80 Namen. Auch seine Heimatstadt Bremen ringt seit seinem Tod 2015 mit dem Wunsch nach einem James-Last-Platz.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 01.09.2020 | 08:00 Uhr

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