Stand: 17.06.2020 16:16 Uhr

Hamburger Wasserschutzpolizei bekommt neue Boote

Die Hamburger Wasserschutzpolizei bekommt drei neue große Streifenboote. Sie sollen die beiden alten Boote "Bürgermeister Brauer" und "Bürgermeister Weichmann" ersetzen, die in der Elbmündung unterwegs sind. Das sagte der scheidende Chef der Wasserschutzpolizei, Karsten Witt, am Mittwoch bei seiner Verabschiedung im Gespräch mit NDR 90,3.

Europaweite Ausschreibung

Ein Schiff der Wasserschutzpolizei im Hamburger Hafen  Foto: Marc-Oliver Rehrmann
Die "Bürgermeister Weichmann" soll durch ein neues Boot ersetzt werden.

Mit der Innenbehörde und dem Flottenmanagement der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority sei alles abgesprochen, erklärte Witt, der von seinen Kollegen in den Ruhestand verabschiedet wurde. In drei Jahren werde die Wasserschutzpolizei die neue Boote erhalten, die in den Küstengewässern und auf der Elbe eingesetzt werden. Hinzu kommen neue Schlauchboote für Spezialkräfte. Die neuen Streifenboote werden jetzt europaweit ausgeschrieben.

Frankowski löst Witt ab

Nachdem die Feuerwehr drei neue Löschboote bewilligt bekommen hatte, sei das eine tolle Nachricht, heißt es bei der Wasserschutzpolizei. Getauft werden die Boote von Witts Nachfolger, Olaf Frankowski. Er will künftig die Wasserschutzpolizei besser digital aufstellen und besonders um Nachwuchs werben. Sein Augenmerk gilt auch der besseren Kontrolle von Schadstoffcontainern im Hafen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.06.2020 | 16:00 Uhr

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