Ein Hundewelpe auf einer Wiese. © Picture Alliance / blickwinkel Foto: PICANI/A. Sommer

Hamburger Tierschützer warnen vor Betrugsmasche

Stand: 26.07.2021 19:05 Uhr

Hunde aus angeblicher Not retten - aber gegen Bezahlung. Mit dieser neuen Masche versuchen Betrüger offenbar, Menschen hereinzulegen und daraus Kapital zu schlagen. Tierschützer in Hamburg mahnen zur Vorsicht.

150 Euro vorab für die Rettung eines Hundes - das fordern aktuell Betrüger, die Falschnachrichten über verschiedene Netzwerke verbreiten. In den Nachrichten wird behauptet, dass das LPT-Tierversuchslabor in Mienenbüttel vor kurzem geschlossen wurde. Etwa 100 Hunde würden nun ein neues Zuhause suchen. Finden sie keines, würden die Tiere getötet, so die Behauptung.

Tiere sind längst untergebracht

Eine Falschnachricht, warnen jetzt der Hamburger Tierschutzverein und mehrere andere Tierschutzorganisationen. Sie weisen darauf hin, dass das Labor schon vor etwa anderthalb Jahren geschlossen wurde und alle Tiere ein neues Heim gefunden hätten. Der Verein appelliert: Bezahlen Sie nie Geld für ein Tier, dass Sie nicht kennengelernt haben.

Bislang keine Anzeige

Besonders erfolgreich scheinen die Verfasser der Betrugsnachricht in Hamburg noch nicht gewesen zu sein. Auf Nachfrage sagte die Hamburger Polizei NDR 90,3, dass es noch keinen bekannten Fall gebe, der auch angezeigt wurde.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.07.2021 | 17:00 Uhr

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