Stand: 09.12.2019 21:34 Uhr

Hamburger Handelskammer: Wahlausschuss rudert zurück

Nach dem vorläufigen Ausschluss der früheren Rebellen für die nächste Wahl der Hamburger Handelskammer macht der Wahlausschuss eine Kehrtwende. Die 30 Frauen und Männer dürfen nun doch zur Plenumswahl antreten. Vizepräses Kai Elmendorf zeigt sich zufrieden. Auch so ein Gremium könne mal einen Fehler machen, meinte er nach der Wiederzulassung. Dass er und seine Mitstreiter erst drei Wochen später in den Wahlkampf starten können, sieht Elmendorf aber als großen Nachteil.

Ausschluss ein "unglaublicher Versuch"

Es sei ein unglaublicher Versuch gewesen, demokratisch legitimierten Kandidatinnen und Kandidaten die Teilnahme an der Wahl zu versperren. Wegen angeblich formaler Mängel in den Bewerbungsunterlagen hatte der Wahlausschuss im November alle 30 Kandidatinnen und Kandidaten des früheren Rebellenbündnisses ausgeschlossen. Sie sollen, so der Vorwurf zunächst, Unterstützerunterschriften auf Blanko-Formularen gesammelt haben. Man habe inzwischen Umstände erfahren, über die man so anfangs nicht informiert gewesen sei, so die Begründung des Wahlausschusses jetzt.

Zahlreiche Einzelbewerber für Plenumswahl

Die einstigen Rebellen der Hamburger Handelskammer sind bei der Plenumswahl im Februar aber nicht die einzigen Kandidaten. Es gibt auch zahlreiche Einzelbewerberinnen und Bewerber für das neue Plenum. Außerdem stellt sich das eher konservative Bündnis "Starke Wirtschaft Hamburg" zur Wahl.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.12.2019 | 08:00 Uhr

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