Stand: 10.12.2019 14:04 Uhr

Hamburg testet Drohnenabwehr am Flughafen

Zwölf Mal sind im vergangenen Jahr Drohnen am Hamburger Flughafen oder in den Einflugschneisen gesichtet worden. Im Juni dieses Jahres machte ein Fall Schlagzeilen, als eine Eurowings-Maschine aus Sardinien im Anflug auf den Airport ein unbekanntes Flugobjekt sichtete - in 900 Metern Höhe.

Abfangsystem "Falke"

Eine Drohne fliegt durch die Luft. © dpa picture alliance Foto: Sven Hoppe
Drohnen können bald über dem Hamburger Flughafen abgeschossen werden.

Das neue Abfangsystem trägt den Namen "Falke" und soll Drohnen erkennen, gegebenenfalls mit ihnen kommunizieren und im Extremfall auch abschießen. Wie die Drohnen dann vom Himmel geholt werden sollen, ist jedoch noch unklar. Derzeit laufen die Abstimmungen zwischen Flugsicherung, dem Hamburger Flughafen, der Bundespolizei und dem Bundesverkehrsministerium, so eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam zu NDR 90,3. An dem Projekt sind unter anderem die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg, die Bundespolizei und die Deutsche Lufthansa beteiligt. Es wird vom Verkehrsministerium mit 2,1 Millionen Euro gefördert.

Drohnenverbot über Flughäfen

Unklar ist, wann die Drohnenabwehr am Hamburger Flughafen einsatzfähig ist. Um Zusammenstöße mit Flugzeugen zu vermeiden, gilt deutschlandweit im Umkreis von 1,5 Kilometern um Flughäfen ein Drohnenverbot.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.12.2019 | 11:00 Uhr

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