Stand: 12.07.2018 06:54 Uhr

Hamburg schickt mehr Polizisten auf Streife

Die Polizei will in Hamburg 100 zusätzliche Angestellte in den Stadtteilen auf Streife schicken. Das hat Innensenator Andy Grote (SPD) angekündigt. Die unbewaffneten Polizeiangestellten in Polizeiuniformen mit weißem Hemd und weißer Mütze haben mehr Kompetenzen als der frühere Bezirkliche Ordnungsdienst, sagte Grote. Sie sollen sich unter anderem um Falschparker, freilaufende Hunde und Rotlichtverstöße kümmern.

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Polizei will mehr Präsenz zeigen

Hamburg Journal 18.00 -

Die Polizei will verstärkt gegen Ordnungswidrigkeiten in den Stadtteilen vorgehen und dafür 100 zusätzliche Polizisten auf die Straßen schicken. Dabei soll es sich um unbewaffnete Angestellte handeln.

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Rücksichtsloses Verhalten im Visier

Im öffentlichen Raum gebe es immer mehr Menschen, die sich rücksichtslos verhielten und Regeln ignorierten, sagte Grote bei der Vorstellung der neuen Maßnahme. Da werde Müll einfach auf die Straße geworfen, Autofahrer parkten in der zweiten Reihe oder blockierten Radwege, Männer urinierten in Hauseingängen oder auf Spielplätzen werde Alkohol getrunken, so der Senator. Die Polizei müsse sich auch um die kleinen alltäglichen Dinge kümmern, die beim Bürger sonst zum Frust führen.

Streife mit voll ausgebildeten Polizisten

Die 100 neuen Angestellten bekommen eine Kurzausbildung und werden dann auf die Kommissariate verteilt. Gemeinsam mit voll ausgebildeten Polizeibeamten geht es dann auf Fußstreife durch die Bezirke. Harburg, Mitte und Altona erhalten jeweils 15 neue Polizeikräfte, die anderen Bezirke jeweils zehn. Die ersten 40 neuen Polizeiangestellten sollen bis Mitte 2019 ihren Dienst antreten. Bis 2020 werden 60 weitere folgen. Bis 2020 sollen die 100 Angestellten auf den Straßen sein. Die Kosten: drei bis vier Millionen Euro.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.07.2018 | 07:00 Uhr

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