Stand: 21.09.2020 12:30 Uhr

"Hamburg räumt auf": E-Scooter aus der Alster geholt

Ein E-Scooter, den Taucher der Hamburger Polizei bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai aus dem Wasser geborgen haben, liegt auf dem Boden. © picture alliance / dpa Foto: Christian Charisius
Auch einen E-Scooter holten die Taucher aus dem Wasser.

Taucher der Hamburger Polizei haben am Montag bei der Aktion "Hamburg räumt auf" am Winterhuder Kai nach Müll gesucht. Neben viel verrostetem Schrott fanden die Beamten in der Alster auch einen E-Scooter. "Früher waren es Fahrräder, heute sind es E-Scooter", kommentierte Innensenator Andy Grote (SPD) den Fund. Außerdem holten die Taucher, unterstützt von der Feuerwehr und der DLRG, noch mehrere Fahrräder aus dem Wasser.

"Light-Version" der Aufräumaktion

Ursprünglich sollte die Aktion "Hamburg räumt auf" schon im März dieses Jahres stattfinden. "Wir hatten damals schon 79 000 Anmeldungen, mussten dann aber Corona-bedingt absagen", erläuterte Kay Goetze, Sprecher der Hamburger Stadtreinigung. Rund um den "World Cleanup Day" startete dann die Neuauflage im September. "Es ist eine Light-Version von Hamburg räumt auf", so Goetze.

Kleine Gruppen und keine Schulen

Wegen der Corona-Pandemie durften maximal zehn Menschen gemeinsam Müll sammeln, Schulen konnten den Angaben zufolge diesmal nicht teilnehmen. Die Aktion "Hamburg räumt auf" startete 1998 mit 7.200 freiwilligen Stadtreinigern. Insgesamt sammelten sie damals 62 Tonnen Müll auf öffentlichen Plätzen wie Schulhöfen, Spielplätzen und Grünanlagen. 2019 gab es einen Teilnehmerrekord von 82.488 Helfern. 170 Tonnen kamen im vergangenen Jahr zusammen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.09.2020 | 11:40 Uhr

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