Hamburg: "Affordable Art Fair" öffnet nach Corona-Pause

Stand: 10.11.2021 17:49 Uhr

Im letzten Jahr fiel sie wegen Corona aus, in diesem Jahr kann man wieder erschwingliche Kunst auf der Messe "Affordable Art Fair" in Hamburg besichtigen und kaufen.

Elitär, teuer, ernsthaft: All das will die "Affordable Art Fair" nicht sein. Kunst soll hier einladen, offen sein - und vor allem auch: erschwinglich. Wo vor Kurzem noch gegen Corona geimpft wurde, stehen von Donnerstag bis Sonntag auf knapp 9.000 Quadratmetern mehr als 3.000 Kunstwerke von etablierten Künstlerinnen und Künstlern und Newcomern der Kunstszene. Die Stile könnten nicht unterschiedlicher sein - nur eines haben alle Kunstwerke in Halle A3 der Messehallen gemeinsam: Sie kosten von 100 bis maximal 7.500 Euro.

Werke aus 14 Ländern

In diesem Jahr werden Werke in 70 Galerien aus 14 Ländern präsentiert. Aus Hamburg kommen die Galerie Holzhauer, Galerie Ruth Sachse, Galerie Thomas Holthoff, Stern-Wywiol Galerie, Galerie Magnus P. Gerdsen sowie die Affenfaust Galerie. Sie zeigen Werke von Gerhard Richter, Stephan Balkenhol, Jonathan Meese und Rosemarie Trockel, sowie junge Positionen wie Jessi Strixner, Beatriz Díaz Ceballos, Sven Kählert, Maria Bang Espersen, Anja Michaela Kretz, Christoph Rode und Adel Dauood.

Es gibt auch digitale animierte Kunst

Die "Affordable Art Fair", die sich sowohl an Kunstneulinge als auch an renommierte Sammler und Sammlerinnen richten will, gibt es bereits seit 2012. In diesem Jahr werden erstmals auf der Messe sogenannte Kunst-NFTs (non-fungible token) präsentiert - digitale, animierte Kunstwerke - und Augmented-Reality-Kunsterlebnisse, bei der die Realität durch einen Computer erweitert wird.

Jeden Tag wird es um 14 und um 16 Uhr kostenlose geführte Rundgänge durch die Galerien geben. Für die Messe gilt das 2G-Modell.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal 18.00 | 10.11.2021 | 18:00 Uhr

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