Stand: 30.07.2019 19:23 Uhr

Hafenverwaltung soll mehr Geld erhalten

Die Stadt muss dauerhaft mehr Geld für den Hafen einplanen. Grund dafür ist die Reform der Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA), die der Senat am Dienstag beschlossen hat. Rund 300 Millionen Euro will die Wirtschaftbehörde der HPA jährlich zur Verfügung stellen. Das Geld wird benötigt, um Straßen, Brücken und Kaimauern zu erhalten und zu erneuern.

Zusätzliche Millionen müssen noch bewilligt werden

Bislang hatte die Stadt der Hafenverwaltung regelmäßig weit unter 200 Millionen Euro überwiesen. Weil das meist nicht ausreichte, musste in der Vergangenheit immer wieder Geld nachgelegt werden. Die zusätzlichen Millionen müssen aber noch im laufenden Doppelhaushalt bewilligt werden, so eine Sprecherin.

Kruse: "Verwendung des Geldes schwer nachzuvollziehen"

Mit der HPA-Reform soll die Hafenverwaltung effizienter werden, außerdem übernimmt die Wirtschaftsbehörde einige Aufgaben. FDP-Fraktionschef Michael Kruse spricht von einer verpassten Chance. Die Hafenverwaltung müsse sich weiter um zu viele Aufgaben kümmern, statt sich auf die Kernprobleme zu konzentrieren. Durch die neue Struktur werde es laut Kruse schwieriger nachzuvollziehen, wofür die Millionen der Stadt im Hafen verwendet werden.

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Hafenverwaltung künftig mit weniger Aufgaben

Der Senat will, dass die Hamburger Hafenverwaltung HPA sich künftig um die Instandhaltung der Infrastruktur des Hafens kümmern soll. Die Politik soll Sache der Wirtschaftsbehörde sein. (23.07.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 30.07.2019 | 17:00 Uhr

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