Stand: 20.09.2018 06:19 Uhr

Hafenautobahn bringt Lärmschutz für Anwohner

Diese Visualisierung zeigt, wie die Anschlussstelle in Hamburg-Wilhelmsburg in etwa einem Jahrzehnt aussehen soll.

In einem Jahrzehnt wird die A26 aus Stade bei Hamburg-Stillhorn auf die dann achtspurige A1 treffen. Davon sollen nicht nur Autofahrer profitieren, sondern auch die rund 6.000 Bewohner der Hochhaussiedlung Kirchdorf-Süd. Bisher haben sie gar keinen Lärmschutz, sagt Sebastian Haß vom Autobahnplaner Deges. "Der glückliche Umstand ist, dass wir jetzt endlich den Lärmschutz an der A1 realisieren können und damit ein Schutzniveau erreichen, mit dem wir über 90 Prozent aller Betroffenheiten lösen können."

Lämschutz soll die A1 überspannen

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Eine solche Lärmschutzgalerie (links) wie an der Holtkoppel in Langenhorn könnte die A1 auf einem Kilometer überspannen.

Auf einem Kilometer Länge soll in zehn Jahren eine sogenannte Lärmschutzgalerie die A1 Richtung Bremen überspannen. Einen 100-prozentigen Lärmschutz erhält die A26 in Wilhelmsburg - und zwar mittels eines 1,4 Kilometer langen Tunnels unter der Kornweide.

Eine Anschlussstelle soll es an der Otto-Brenner-Straße geben, erklärt Klaus Franke von der Verkehrsbehörde. "Wir können dort das gesamte Siedlungsgebiet von Wilhelmsburg, immerhin 55.000 Einwohner, auf die A26 und die A1 führen, ohne dass wir zusätzliche Wohngebiete belasten." Wilhelmsburg werde damit weniger unter Lastwagenverkehr leiden müssen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 20.09.2018 | 08:00 Uhr

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